Tag-Archiv für 'nestle'

Neue Beweise für Urwaldzerstörung durch Sinar Mas

Greenpeace hat heute in Singapur brandneues Beweismaterial für die Urwaldzerstörung durch den Palmöl-Produzenten Sinar Mas vorgelegt. Es zeigt, wie Firmen der Sinar-Mas-Gruppe weiterhin illegal Urwälder zerstören, um Platz für neue Ölpalm-Plantagen zu schaffen. Wir haben die Dokumente anlässlich der Generalversammlung von Golden Agri Resources, dem Palmöl-Zweig der Sinar-Mas-Gruppe, veröffentlicht.

Diese Bilder wurden am 26. April 2010 aufgenommen. Sie zeigen die illegale Urwaldzerstörung durch die Sinar-Mas-Tochter PT Buana Adithama (BT BAT) auf Zentral Kalimantan, Indonesien:

Die Urwaldzerstörung auf Indonesien heizt das Klima an und vernichtet die Lebensgrundlage der vom Aussterben bedrohten Orang-Utans. Vor zwei Wochen deckte Greenpeace auf, wie eine andere Tochterfirma der Sinar-Mas-Gruppe Urwälder zerstört, welche laut der UNEP (dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen) als Orang-Utan-Habitat gilt.

Greenpeace fordert Firmen wie Nestlé auf, Palmöl aus Urwaldzerstörung komplett aus ihrer Beschaffungskette zu entfernen. Unterstützen Sie unsere Forderung mit einem Protestmail an den CEO von Nestlé!

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Schick Nestlé eine Protest-Postkarte!

Letzten Freitag waren Greenpeace-Aktivisten an der GV von Nestlé und machten klar, dass wir nicht ruhen werden bis Nestlé tatsächlich handelt. Unterdessen sind über 200′000 Protestmails beim CEO von Nestlé eingegangen. Um noch mehr Druck zu erzeugen kannst du an Nestlé adressierte Protest-Postkarten bestellen und in deinem Bekanntenkreis verteilen.

Da Nestlé auf unsere Forderungen eingegangen ist, können keine Postkarten mehr bestellt werden. Danke für deine Unterstützung!!!

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Greenpeace-Aktivisten sind frei!

Nach 24 Stunden auf dem Polizeiposten in Lausanne sind die vier Greenpeace-Aktivisten wieder frei. Gestern hatten sie an der Nestlé-Generalversammlung in einer spektakulären Kletteraktion zwei Banner über den Köpfen der Aktionäre entfaltet. Sie sind wohlauf.

Ein grosses Dankeschön an alle, die uns unterstützt haben mit Protestmails an Nestlé und an den Untersuchungsrichter.

Nun ist Nestlé dran, den Worten Taten folgen zu lassen und endlich alle Verträge, auch die indirekten, mit dem Urwaldzerstörer Sinar Mas zu kündigen.

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Nestlé, give the orang-utans a break! Herr Untersuchungsrichter, release our activists!

Gestern an der Nestlé GV verschafften sich zwei besorgte Aktionäre auf eher unübliche Weise Zutritt in den Saal: Die beiden Aktivisten (die auch je eine Nestlé-Aktie besitzen) kamen durch die Decke und seilten sich über der Hauptbühne ab, um zwei Banner mit  der Botschaft «Give the orang-utans a break» zu entfalten. Die beiden wurden von zwei weiteren Aktionären von oben unterstützt und blieben rund eine Stunde in der Luft. Danach kamen sie freiwillig herunter und wurden in Polizeigewahrsam genommen.

Sie sind jetzt seit rund 23 Stunden auf dem Polizeiposten in Lausanne, ohne das Recht des «Anwalt der ersten Stunde» erhalten zu haben: ihr Anwalt hat bis jetzt keine Besuchserlaubnis erhalten! Laut nächsten Angehörigen hat noch niemand ein Telefon der Festgehaltenen erhalten. Ich finde dieses prozessrechtliche Vorgehen überraschend und skandalös!

Falls es dir auch so ergeht – hilf mit: fordere den Untersuchungsrichter Laurent Maye in Lausanne auf, die 4 Aktivisten sofort freizulassen – per Fax, Email oder Telefon:

Email: info.oipln@vd.ch
Tél. +41 21 316 57 00
Fax +41 21 316 57 01

UPDATE: Die Aktivisten sind unterdessen freigelassen worden! Vielen Dank für eure Unterstützung!!

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Video der Aktion an Nestlé’s Generalversammlung

Mehr zu diesem Thema
Schreiben Sie Nestlé ein Protestmail

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Affenstarke Videos von der Nestlé-Generalversammlung

Update 16:10 Uhr: Die Greenpeace-Kletterer sind heruntergekommen und wurden von der Polizei abgeführt. Ein Banner hängt noch an einem Projektor.

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Orang-Utans fordern vor den Türen der Nestlé-GV die Aktionäre auf “Give us a break!”.

Greenpeace-Kletterer seilen sich über den Köpfen der Aktionäre ab und entfalten ein Banner.

Wem gilt wohl der Applaus?

Die Aussicht eines Kletterers

Mehr Videos auf qik.com

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Greenpeace-Orang-Utans an Generalversammlung von Nestlé

Just in diesem Moment fordern als Orang-Utans verkleidete Greenpeace -Aktivisten die Nestlé-Aktionäre an der Generalversammlung in Lausanne auf, «ihnen eine Pause zu gönnen», frei nach der Kit-Kat-Werbung «Give us a Break, give us a Kit Kat».

Der Grund für die Aktion: Nestlé verwendet für seine Produkte noch immer Palmöl von der indonesischen Sinar-Mas-Gruppe, die dafür Urwald und Torflandschaften zerstört. Zwar hat Nestlé nach Greenpeace Protesten im März seine direkten Verträge mit Sinar Mas gekündigt. Der Schweizer Konzern bezieht dessen Öl jedoch weiterhin über Zwischenhändler.

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Orang-Utan besucht Schweizer Innenstädte

Greenpeace Freiwillige in Biel,...

...in Basel...

... und in Lausanne

«Unser Standort vorm Globus war gut gewählt. Die Passanten waren sehr ‹relaxed› aufgrund des guten Wetters und des sympathischen Oran-Utans. Da Corris für Terre des Hommes, eine singende Jesusgruppe, die Zeugen Jehovas und andere auch in der Nähe aktiv waren, waren manche Passanten anfangs etwas ‹zurückhaltend›. Durch unseren Oran-Utans ist aber fast überall – vor allem bei den Familien – schnell das Eis gebrochen. Ein toller Eye-Catcher.»

In den letzten Tagen haben Orang-Utans in acht Schweizer Innenstädten von den Konsumenten eine «Pause» gefordert. Obiger Erlebnisbericht stammt von der Regionalgruppe Zürich. «Give the Orang-Utan a break» fordern die verkleideten Aktivistinnen und Aktivisten der Greenpeace-Regionalgruppen. Dafür setzen sie Poster ein und lassen Protestpostkarten ausfüllen. Diese verschicken sie danach an Nestlé. Mit der Verwendung von Palmöl aus Urwaldzerstörung trägt der Schweizer Lebensmittelkonzern mit seinen Schokoprodukten wie Kit Kat dazu bei, dass die Orang-Utans in Indonesien ihre letzten Habitate verlieren. Nestlé kauft noch immer Palmöl bei Sinar Mas, einem Konzern der Regenwälder Indonesiens abholzt, um Ölpalmplantagen anzulegen.

Helfen Sie den Orang-Utans und Greenpeace. Schreiben Sie der Nestlé-Direktion eine Protest-Mail. Sie können auch Postkarten verteilen, welche an den CEO adressiert sind. Damit fordern Sie den Lebensmittelkonzern auf, sämtliche direkten und indirekten Lieferverträge mit der Sinar-Mas-Gruppe zu kündigen und sich für ein Moratorium für ein Ende der Abholzung in Indonesien einzusetzen.

UPDATE: Nestlé ist auf unsere Forderungen eingegangen.

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Ostergrüsse von der Palmöl-Kampagne

Der Osterhase

Bereits mehr als 150′000 Protestmails wurden an den CEO von Nestlé geschickt! Damit Nestlé wirklich handelt und Palmöl aus Regenwaldzerstörung endgültig von ihrer Beschaffungskette entfernt, braucht es noch weitere Stimmen. Fordert eure Freunde und Familie auf, auch ein Mail abzuschicken. Schickt ihnen eine der drei untenstehenden E-Cards mit Ostergrüssen.

E-Cards

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Interview mit Bustar Maitar von Greenpeace Südostasien


Bustar Maitar ist Waldcampaigner im indonesischen Greenpeace-Büro. Er ist täglich mit den Machenschaften der Palmöl-Industrie konfrontiert. Seine Schilderungen über die Situation vor Ort sind dramatisch.

Bustar Maitar, wie steht es wirklich um die indonesischen Regenwälder und die Orang-Utans?
Wir schätzen, dass in den letzten 35 Jahren etwa 50′000 Menschenaffen ihr Leben verloren haben, weil die Papier- und Zellstoff- sowie die Palmöl-Industrie ihren Lebensraum kahlschlug. Die Tiere stehen am Rand des Aussterbens. Durch die rasante Zunahme der Ölpalm-Plantagen verschärft sich das Tempo der Zerstörung zusehends. Sogar bisher unberührte Urwaldgebiete auf Sumatra, wo viele Orang-Utans dank dem Engagement von Nichtregierungsorganisationen ein neues Zuhause finden, kommen immer mehr unter Druck. Zum Verschwinden der artenreichen Regenwälder und der Orang-Utans kommt noch, dass Indonesien durch die Abholzung mittlerweile der weltweit drittgrösste Emittent von Treibhausgasen ist, nach China und den USA.

Was kann das Greenpeace-Büro in Südostasien dagegen tun?
Greenpeace kann das Problem alleine nicht lösen. Die Abholzung ist ein Problem der globalen Gemeinde. Greenpeace schafft Aufmerksamkeit, sensibilisiert die Menschen für das Problem und kann Lösungswege aufzeigen. Die Lösung durchsetzen müssen letztendlich die Politik und die Wirtschaft. Vom weltweit führenden Nahrungsmittelhersteller Nestlé zum Beispiel fordern wir unter anderem die Kündigung sämtlicher direkter und indirekter Verträge mit Lieferanten, die weiterhin Urwald abholzen, um Ölpalm-Plantagen zu errichten. Das betrifft insbesondere die Sinar-Mas-Gruppe, die besonders skrupellos vorgeht.

Spricht Greenpeace auch mit Sinar Mas?
Natürlich. Wir sprechen seit drei Jahren mit dem Konzern. Es ist immer dasselbe Lied. Am Tisch sagen die Sinar-Mas-Bosse, sie seien der Umwelt gegenüber zu einem rücksichtsvollen Umgang verpflichtet. Doch draussen sieht es anders aus. Sinar Mas zerstört nachweislich weiterhin den Urwald mit seinen Orang-Utans und die für das Klima so wichtigen Torfgebiete. Unter den vielen Baumarten, die abgeholzt werden, ist auch der Sogo-Baum. Für die indigene Bevölkerung ist er eine Lebensgrundlage.

Schreiben Sie dem CEO von Nestle eine Protestmail!

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Orang-Utan Flashmob in Amsterdam

Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten treffen sich in Amsterdam zu einem Flashmob. Sie demonstrieren damit gegen die Verwendung von Palmöl aus Urwaldzerstörung für Produkte wie Kit Kat.

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Palmöl bedroht die Waldmenschen

Die Greenpeace-Kampagne gegen die Zerstörung von Urwald für die Verwendung von Palmöl in Nestlé-Produkten wie Kit Kat geht unvermindert weiter. Auch beim Nestlé-Sitz in Jakarta demonstrierten als Orang-Utans verkleidete Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten.

Die Orang-Utans sind stark gefährdet: Die Heimat der Waldmenschen, wie die Tiere genannt werden sind die tropischen Regenwälder auf Borneo und Sumatra. Die Abholzung dieser Wälder ist die Hauptursache für den starken Rückgang der Bestandszahlen der Orang-Utans in den letzten Jahren. Jüngsten Schätzungen zufolge gibt es in freier Wildbahn auf Borneo zwischen 45’000 und 69’000 Orang-Utans und nur noch 7300 auf Sumatra. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) stuft die Orang-Utans auf Borneo als «stark gefährdet» und die Orang-Utans auf Sumatra als «vom Aussterben bedroht» ein. Wo Palmölplantagen die Wälder der Orang-Utans verdrängen, verlieren diese ihre natürlichen Nahrungsquellen und müssen sich von Palmensetzlingen ernähren. Damit sehen die Plantagenbesitzer sie als ‘Plage’ und schiessen die Tiere zum Schutz der Palmölernte einfach ab .

Gemäss Angaben des Zentrums für den Schutz der Orang-Utans starben 2006 mindestens 1600 Orang-Utans durch vorsätzliche Angriffe von Plantagenarbeitern und infolge Habitatsverlust durch Vergrösserung der Palmölplantagen.

2008 legte Greenpeace zwei Karten übereinander: eine Karte der Orang-Utan-Habitate auf Borneo und eine Karte mit den Konzessionen von Sinar Mas. Die Gegenüberstellung zeigte, dass sich Orang-Utan-Habitate und Sinar-Mas-Konzessionen nicht nur überlappen, sondern dass gewisse Habitate auch bereits zerstört wurden.

Nestlé muss sämtliche direkten aber vor allem auch die indirekten Lieferverträge mit Sinar Mas kündigen.

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Es ist an der Zeit bei Nestlé anzurufen

Heute ist die Kit-Kat-Kampagne zum Schutz der Urwälder in Indonesien eine Woche alt. Bis jetzt sind weltweit über 100′000 E-Mails an Nestlé gesendet worden. Die Forderung: Nestlé soll Palmöl aus Urwaldzerstörung von ihrer Beschaffungskette verbannen. Doch Nestlé hat dies nicht getan. Auch die Fragen, welche ihr in euren E-Mails gestellt habt, blieben unbeantwortet. Stattdessen fängt Nestlé nun an, E-Mails von UnterstützerInnen der KitKat Kampagne zu blockieren.

Deshalb ist es an der Zeit, bei Nestlé anzurufen. Dafür gibt es drei gute Gründe:

  1. Der Nestlé-Konzern hat in der Öffentlichkeit verlauten lassen, dass er seine direkten Verträge mit dem Urwaldzerstörer Sinar Mas kündigen werde – aber in Wirklichkeit verwendet er weiterhin Palmöl von Sinar Mas – und zwar über Drittlieferanten wie den Handelskonzern Cargill.
  2. Nestlé muss sich jetzt dazu verpflichten, nicht mehr mit Firmen zu handeln, die Regenwald zerstören. Das Versprechen von Nestlé bis 2015 nachhaltiges Palmöl zu beschaffen, sofern dieses vorhanden sein wird, reicht nicht. Die Regenwälder, Torfgebiete und die Orang-Uans können nicht mehr länger warten.
  3. Die Firma Nestlé muss sicherstellen, dass sie Sinar Mas komplett aus ihrer Beschaffungskette entfernt – das bedeutet, dass sie auch keine Produkte von APP, der Zellstofffirma von Sinar Mas, mehr kaufen darf.
Bist du bereit Nestlé anzurufen und ein paar höfliche Fragen zu stellen?
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Genug analysiert. Wir brauchen Taten!

Das indonesische Gesetz verbietet die Rodungen von Torfwäldern mit einer Torfdicke von mehr als 3 Metern. Diese Rodung von Sinar Mas, fotografiert im Februar 2009, weist eine Torfdicke von 7 Metern auf. © Purnomo/Greenpeace

Die aktuelle Greenpeace Kampagne zu Nestlé und deren Verantwortung als Käufer von Palmöl aus Urwaldzerstörung hat in den letzten Tagen im Web eine Lawine von Reaktionen ausgelöst.  PR-Strategen, Social Media Experten und Corporate Communication Consultants melden sich zu Wort und analysieren an diesem Fallbeispiel die Auswirkungen von Social Media Kampagnen auf Firmen – und wie diese reagieren sollten.

Neben dieser Online-Aufregung ist es Zeit, die Aufmerksamkeit wieder auf den Kern der Problematik zu richten. Grosse Konzerne, darunter auch Nestlé, beziehen Palmöl, dessen Produktion Umwelt zerstört und  soziale Konflikte auslöst. Auch wenn es eine Menge zu weiteren Nestlé-Themen zu erzählen gäbe, wie z.B. im Nestlé-Dossier von Multiwatch zu finden ist, bleiben wir hier jetzt  beim Palmöl.

Wer sich einen  Überblick zu den Zusammenhängen Regenwälder, Orang-Utans, Palmölplantagen und Verwendung von Palmöl verschaffen möchte, ist mit folgender Tonbildschau von Greenpeace Deutschland gut bedient.

Konzerne wie Nestlé argumentieren, dass die Palmöl-Beschaffungskette komplex und unübersichtlich ist. Sie könnten deshalb Produzenten-Firmen mit illegalen Rodungsaktivitäten nicht so einfach aus ihrer Palmölbeschaffung verbannen. Doch diese intransparente und komplexe Beschaffungskette dient sowohl den Produzenten zur Verschleierung ihrer Machenschaften, wie den Abnehmern, welche ihre Untätigkeit damit entschuldigen.

Wir können angesichts der Folgen für Biodiversität, Klima und die lokale Bevölkerung keine Ausreden mehr akzeptieren. Aktuell werden immer noch Dreiviertel der globalen Palmölproduktion für die industrielle Lebensmittelproduktion verwendet.  Wer ausser der weltweit grösste Lebensmittelkonzern könnte am effektivsten handeln?  Nestlé muss jetzt reagieren und die Sinar Mas Gruppe aus ihrer Beschaffungskette entfernen.

Jeder Tag zählt: pro Tag gehen in Indonesien zur Zeit 50 km2 verloren!

Schreiben Sie dem CEO von Nestle eine Protestmail!

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«Give the Orang-utan a break» auf Chinesisch

In über 25 Ländern fordert Greenpeace dazu auf, sich bei Nestlés CEO zu beschweren. Nestlé verwendet Palmöl, welches aus Ölpalm-Plantagen der Sinar Mas Gruppe stammt. In den meisten Fällen wurde für diese Plantagen Regenwälder vernichtet. Bedrohte Tierarten wie der Orang-Utan verlieren ihren Lebensraum.

Auch in China ist Greenpeace aktiv. Als Orang-Utans verkleidete Aktivisten protestierten in Beijing vor Nestlés China-Niederlassung. Sie überreichten Nestle einen Brief mit den Forderungen, kein Palmöl von der Sinar Mas Gruppe mehr zu beziehen.

Ma Lichao, Wald-Experte von Greenpeace China, spricht mit Nestles Public Relations Managerin, Nancy He. © Greenpeace / Simon Lim

Ma Lichao, Wald-Experte von Greenpeace China, spricht mit Nestles Public Relations Managerin, Nancy He. © Greenpeace / Simon Lim

Es geht Greenpeace nicht darum, Palmöl im Gesamten zu verteufeln. Wie bei anderen Konsumprodukten kommt es auf Art und Weise der Palmölgewinnung an. Die grosse Nachfrage nach Palmöl verleitet skrupellose Konzerne wie Sinar Mas dazu, Gesetze zu umgehen und Regenwälder zu vernichten. «Greenpeace ist nicht prinzipiell gegen Palmöl-Plantagen. Das Problem ist Sinar Mas als aggressivster Konzern, welcher neue Palmöl Plantagen gänzlich ohne Rücksicht auf Nachhaltigkeit und Erhaltung der verbleibenden Urwälder errichtet.» sagt Bustar Maitar, Greenpeace Wald-Experte in Jakarta, Indonesien. Abnehmerkonzerne wie Nestlé wiederum machen sich mitschuldig, wenn sie nicht gewillt sind, unnachhaltiges Palmöl aus ihrer Beschaffungskette zu entfernen.

Werden Sie aktiv! Schreiben Sie ein Protestmail an den CEO von Nestlé und fordern Sie ihn auf gänzlich auf Palmöl aus Urwaldzerstörung zu verzichten.

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