Archiv für die Kategorie 'Monte Rosa'

Greenpeace Banner am Südpol

Als süssen Nachgeschmack unserer C2C-Aktionsreihe präsentieren wir hier das Resultat der Idee, den Bergsteigern bei der Gornergletscheraktion noch ein paar Handbanner mitzugeben.

Helmut Linzbichler aus Österreich ist fleissig unterwegs: Im August kreuzte sich sein Weg auf das Monterosa-Massiv mit einem unserer Aktivisten. Der überreichte ihm ein «OUR CLIMATE – YOUR DECISION» Handbanner. Fünf Monate später schickt er uns nun die beiliegenden Bilder vom Gipfel des Mt. Vinson (mit 4897m der höchste Gipfel in der Antarktis) und vom Südpol selbst.

Helmut Linzbichler ist mit einem Alter von 68 Jahren und 94 Tagen somit der älteste Mensch, der die sieben höchsten Berge aller Kontinente bestiegen hat. Gleichzeitig hat er dafür auch am längsten gebraucht, nämlich 39 Jahre und 342 Tage. Wir gratulieren Helmut ganz herzlich zu diesem Erfolg!

Ist ein Schweizer Banner jemals weiter herum gekommen? Für Greenpeace war dies bestimmt die südlichste Aktion die je stattgefunden hat, und die weiteste Reise eines Schweizer Banners (noch nicht bestätigt).

Wind of change

Ein stürmischer Wind weht heute morgen aus den Alpen gegen Westen. Dieser darf quasi als Gruss und Beitrag unseres Gletschercamps an die Greenpeace-Aktion an der WMO-Klimakonferenz in Genf verstanden werden. Den dort anwesenden PolitikerInnen soll mächtig Dampf gemacht werden. Uns wär auch ein wenig «wind of change» recht.
Windiges Gletscherbiwak in der Nacht

Nach einer heftigen Sturmnacht scheint uns wieder die Sonne freundlichst auf die Köpfe, heute heisst es Materialnachschub und Abbau der riesigen Buchstaben. Rund 300kg müssen ins Tal getragen werden.

Im Camp sind seit gestern auch unsere Freunde von Slackline Tools, um auf einer Highline balancierend mit uns für aktiven Klimaschutz einzustehen. Symbolischer kann die Fragilität der Gletscherwelt und der Balanceakt unserer Zeit nicht besser dargestellt werden. Atemberaubend schön.

Und während in Genf die AktivistInnen im Einsatz sind, machen wir uns für den Sherpa-Service bereit. Neben dem Gepäck tragen wir neue Kraft und viel gewonnenen Mut zurück. Hoffentlich wird unsere Stimme, unser Einstehen für konkrete Klimaziele, eine drastische Reduktion des CO2-Ausstosses sowie für eine lebenswerte Zukunft von den verantwortlichen PolitikerInnen in Genf gehört.

La Tour

Qu’est ce qui est naturel, partout dans les montagnes et peut nous faire penser au réchauffement climatique après notre départ, ainsi que celui de nos bannières? Des pierres, et elles ont toutes une place très précise dans la construction d’une tour. Au début on ne savait pas trop comment faire, mais au fur et à mesure que nous nous approchions d’une hauteur à laquelle il fallait être en haut pour pouvoir continuer de constuire, ca devenait plus stable. On y a inseré des pierres gravées de l’inscription : “Save the climate now” ainsi que “Save our climate now”. Espérons qu’elle nous rapelle la fièvre de notre planete encore durant de longues années du haut de ses 3 mètres…

à bientôt,

Stefan



Vom Gletscher nach Genf

Unser Biwak im AbendlichtHier oben im Gletscherbiwak haben wir momentan kristallklares Wetter, wenig Wind und mittlerweile Temperatur klar über dem Gefrierpunkt. Wir haben soeben die Meldung aus Genf erhalten, dass unser Team in Genf ihre Aktion erfolgreich durchgeführt hat. In Genf startet heute eine wichtige internationale Klimakonferenz. Unser Team dort hat an alle anreisenden Teilnehmer eine Flasche Gletscherwasser abgegeben. Auf der Etikette ist ein Bild vom Gornergletscher drauf – als Link zwischen den schmelzenden Gletschern und der Politik/Wissenschaft im Tal unten. Wir sind immer noch hier oben und legen Zeugnis ab. Herzliche Gratulation vom Team auf dem Gletscher and das Team in Genf! Well done!

Poolblog

“Tcktcktck – time for solutions” – wo könnte man das besser spüren als in einer Gletscherpfütze? Ein Tag auf dem Gletscher reicht um zu sehen und zu spüren, in welchem Tempo das Eis schmilzt. Unsere Zelte auf der Eismoräne befinden sich schon nach ein par Tagen auf einer Art Sockel, da der Untergrund rundherum absinkt. Ich empfehle jedem Politiker, bald mal in eine Gletscherpfütze zu sitzen, um das richtige tcktcktck Feeling zu erhalten – und dann für echte Klimamassnahmen sorgen.

img_0532Dufourspitze/Wallis. Zwei Greenpeace-Aktivisten nehmen ein Bad in einem Gletscher-Schmelzsee unnweit vom Basecamp.

Protest vom Dach der Schweiz

Heute ist bereits der Tag 8 unseres Gletscherbiwaks. Wir sind nun permanent 12 Menschen aus 4 Ländern, die im Biwak leben. Gestern machte sich ein Team von 5 Leuten aus der Schweiz, Italien und Belgien um 2 Uhr morgens auf den Weg zur Dufourspitze. Wir hatten gute Bedingungen und gutes Wetter. Nach 7 Stunden Aufstieg erreichten wir den Gipfel und nach total ca 15h waren wir wieder im Biwak zurück. Unser Ziel war nicht, nur einfach auf den Gipfel zu gehen, sondern vom höchsten Berg der Schweiz eine klare Botschaft an die Entscheidungsträger aus Politik zu adressieren. Wir haben noch genau 100 Tage bis die wichtigste Klimakonferenz in Kopenhagen startet. Wir wollen, dass dort die Richtigen Entscheidungen gefällt und endlich griffige Massnahmen verabschiedet werden.

Auf dem Gipfel angekommen, hissten wir unser Banner und haben die Bilder direkt online ins Tal gesendet. Seht hier die Bilder auf Flickr.


Klimagipfel

tcktcktck – time for climate solutions. Gestern waren es noch 100 Tage bis zum Klimagipfel in Kopenhagen. Passend dazu protestierten fünf Greenpeace Aktivisten auf dem höchsten Berg der Schweiz.

Um zwei Uhr nachts begann der Aufstieg auf die Dufourspitze. Auf dem Gipfel hiessten die Aktivisten das Banner. Die schweizerische Greenpeace-Aktion ist Teil eines weltweiten Aktionstages, an dem sich zahlreiche Umweltorganisationen beteiligen, um auf den rasant fortschreitenden Klimawandel aufmerksam zu machen. Ihre Forderung an alle Regierungschefs lautet: Act now – Handelt jetzt. Kopenhagen darf nicht scheitern, der Klimaschutz muss zu einem der wichtigsten Ziele der Staatengemeinschaft werden.

Greenpeace in den Bergen -Our Climate. Your Decision!
tcktcktck im Internet
youturn the earth – Dein Klimastatement!

After the rain comes sun again…

Wettermässig stimmt dieser Spruch hundertprozentig. Wir geniessen heute wunderbares Wetter, es ist warm und sonnig . Gestern war es kühl und verregnet…

Auch klimapolitisch war der Mittwoch ein raben schwarzer Tag. Die Botschaft des Bundesrates zur zukünftigen Klimapolitik der Schweiz und die angekündigte Reduktion des CO2 – Ausstosses um 20% stimmen mich traurig.
Und obwohl die Stimmung bei uns wunderbar ist, entspannt und friedlich, sind einige Nachwehen vom Wehklagen über den bundesrätlichen Bankrottentscheid spürbar. Heiser- statt Heiterkeit bleibt vom Tage übrig.

Auf der Fahrt hierher auf den Gornergletscher, im Zug von Visp nach Zermatt, sass ich einer Frau gegenüber und wie wir uns der Endstation näherten, meinte sie: „schau mal den schönen Gletscher an“. Ich jedoch, rückwärts fahrend, hatte nur Augen für das bereits Geschehene und Erfahrene und sah die Schönheit aber auch Verletzlichkeit des schmelzenden Gletschers nicht. Ich blickte ins sonnige Tal und auf geordnete Normalität.

Nicht nur eine Zugfahrt verlangt die Entscheidung, wo und wie mensch sich setzen will.

An diese (mattersche) Symbolik erinnerte ich mich beim gestrigen bundesrätlichen Entscheid. Kein Blick vorwärts, kein Mut zur Veränderung und keine Einsicht zur Notwendigeit des raschen Handelns spricht aus der Botschaft. Und ja, es fährt sich gut rückwärts gewandt – ohne Zweifel – doch wäre von Staatsmenschen ein verantwortungs-volles Entscheiden zu erwarten.

After the rain comes sun again… ich wünschte mir klimapolitisch ein wenig mehr Sonnen-schein, einen kleinen Lichtblick für die Menschen auf unserem wunderbaren Planeten, für die fantastischen Gletscher in der Schweiz, für unsere Zukunft und unsere Kinder.

Unsere Klima-Forderungen in Stein gemeisselt

Greenpeace Aktivisten haben heute Morgen eine Steinplatte vom Gorner Gletscher platziert. Auf der Steinplatte eingemeisselt sind unsere Klima-Forderungen an den Bundesrat:  40 Prozent weniger CO2-Ausstoss in der Schweiz bis 2020 und ein jährlicher Beitrag von 1,3 Milliarden Franken in einen neu zu schaffenden internationalen Klimafonds.

Seit Sonntag harren Greenpeace Aktivisten aus ganz Europa auf dem Gorner Gletscher bei Zermatt aus. Mit dem Camp auf dem Gletscher machen wir die Folgen des Klimawandels sichtbar und fordern von den Staatschefs griffige Massnahmen für den Klimaschutz.

Video: Klimacamp auf dem Gletscher

Der grosse Tag

In den letzten beiden Tagen haben wir ein Camp auf dem Gornergletscher im Wallis errichtet. Für heute ist die grosse Aktion geplant: Die Aktivisten legen eine riesige Botschaft zum Klimaschutz auf den Gletscher.

Noch vor ein paar Stunden hat es nicht gut ausgesehen: Dichter Nebel, Wind und Regen verunmöglichten die Arbeit. Doch jetzt hat es aufgeklärt und die Aktivisten sind in diesem Moment dabei, die letzten Buchstaben auszulegen. Die Botschaft wird 130 Meter lang sein und richtet sich an die Staatschefs: Sie haben es in der Hand an der Konferenz in Kopenhagen endlich für einen echten Klimaschutz einzustehen.

Botschaft wird ausgelegt

Bleibt dran! Wir halten euch auf dem Laufenden was rund um das Camp geschieht. Auf Twitter, Flickr und auf unserer Website

Erste Impressionen aus dem Camp

Gestern früh haben Greenpeace Aktivisten aus ganz Europa angefangen über 400 Kilogramm Material in die Höhe zu schleppen. Wir errichten ein Camp in den Schweizer Alpen um eine riesige Botschaft in die Welt zu tragen. Welche das ist und wo wir sind, erfahrt ihr später. Wir halten euch auf dem Laufenden über Twitter, Flickr und natürlich auf diesem Blog