Alexandra Capeder und Marc Spahr verlassen uns nach zehn Jahren begeisterter und begeisternder Mitarbeit. Sie haben als Bildredaktorin und Webmaster das Auftreten von Greenpace massgeblich und mit grosser Kreativität und Schwung mitgestaltet. Greenpeace wünscht den beiden einen guten und erfolgreichen Aufbruch in ihr neues Berufsleben. Auf dass sich unsere Wege wieder kreuzen. Alles Gute, Alexandra und Marc, und auf ein rauschendes Abschiedsfest zu Euren Ehren!
Monatsarchiv für Juni 2009
Die Fleisch- und Lederindustrie ist mitverantwortlich für illegale Regenwaldzerstörung im Amazonas. Dies zeigt ein Report, welcher Greenpeace Anfang Juni veröffentlichte. Kassensturz hat nachgeforscht und zeigt, welche Hersteller Fleisch und Leder aus dem Amazonas verarbeiten.
Während die drei grössten Supermarktketten Brasiliens erklärten, kein Rindfleisch mehr aus illegal entwaldeten Gebieten des Amazonasstaates Pará zu beziehen, zeigen andere Sündenböcke immerhin Gesprächsbereitschaft.
Was können Sie tun? Fragen Sie beim Schuh-Kauf, ob das Leder aus Regenwaldzerstörung stammt
Anfang Juni veröffentlichte Greenpeace einen Report, der dokumentiert, wo Rinderprodukte aus illegaler Amazonaszerstörung landen. Kurz darauf erklärten die drei grössten Supermarktketten Brasiliens (Wal-Mart, Carrefour und Pão de Açúcar), kein Rindfleisch mehr aus illegal entwaldeten Gebieten des Amazonasstaates Pará zu beziehen.
Ausserdem zog die Weltbank-Tochter IFC (International Finance Corporation) ihren 90-Millionen-Dollar-Kredit für den grössten brasilianischen Rindfleischproduzenten, Bertin, zurück. Mit dem Geld wollte das Unternehmen weiter in den Amazonasurwald vordringen, um Weideland zu gewinnen.
Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt nun basierend auf dem Greenpeace Report gegen 20 Rinderfarmen und 13 Schlachthäuser wegen des Verdachts auf illegale Urwaldrodungen für Weideland. Den betroffenen Firmen drohen Strafen in Höhe von rund einer Milliarde US-Dollar. Zudem könnten sie zur Wiederaufforstung von 557.000 Hektar Regenwald verurteilt werden.
Aber es gibt noch viel zu tun, um den Amazonas-Regenwald endgültig vor der kompletten Zerstörung zu bewahren. In den nächsten Tagen muss der brasilianische Präsident Lula einen Gesetzvorschlag zum Stoppen bringen, das skrupellosen Firmen illegal besetztes Amazonasland rechtmässig zusprechen würde. Tritt das Gesetz in Kraft, dann bedeutet das grünes Licht für Holzschlagfirmen auf 67 Mio. Hektar Amzonas Regenwald, eine Fläche grösser als Deutschland und Norwegen zusammen.
Deswegen ist es wichtig, dass wir Präsident Lula dazu bringen, diesen Gesetzesvorschlag abzulehnen.
Seit kurzer Zeit sind die Nachgrabungen der Giftmülldeponie Hirschacker im Gang. Leider werden sie durch die von Roche beauftragte Firma auf eine billige und ineffiziente Art durchgeführt und verlaufen nicht nach Wunsch von Greenpeace sondern auf Kosten von Sicherheit und Umwelt.

Da die Nachgrabungen ohne Zelt sondern unter freiem Himmel durchgeführt werden, können Schadstoffe in die Umwelt entweichen. Wie hoch diese Schadstoffemissionen sind ist nur schwer abschätzbar.
‘Billige Nachgrabung im Hirschacker auf Kosten von Sicherheit und Umwelt’ weiterlesen
Ganze drei AKW-Neubaugesuche haben die Stromkonzerne Alpiq, Axpo und BKW im vergangenen Jahr eingereicht. Der Bundesrat hat sie aufgefordert, sich bis Ende Juni auf zwei Standorte zu einigen. Bis heute halten jedoch alle drei Konzerne daran fest, dass gerade ihr eigenes AKW unverzichtbar sei für die Schweizer Stromversorgung. Das Gerangel der grossen Stromkonzerne entpuppt sich als durch Eigeninteressen gesteuerte Geschäftsstrategie, die nichts mit Versorgungssicherheit zu tun hat.
«Gerne würde ich über das Theater, das die Stromkonzerne veranstalten, lachen. Doch es geht nicht um Gesuche für Würstchenbuden. Ein neues AKW hat weit in die Zukunft reichende Folgen für Mensch und Umwelt, Atomenergie ist eine todernste Sache.», meint Leo Scherrer, Atomexperte bei Greenpeace.
Lassen wir uns nichts vorgauklen! Betrachtet den Animations-Clip und empfehlt ihn allen weiter.
leuchtet ein! Endlich auch den städtischen Betrieben im öffentlichen Verkehr. Wer in Bern ein oranges T-Shirt mit der Aufschrift «Bernmobil» sichtbar trägt, fährt ab sofort einen Monat lang gratis Tram und Bus. Das T-Shirt ersetzt quasi das Ticket.
«Bern spart CO2 – Holland dankt»
Die Niederlanden sind direkt von der globalen Klimaerwährmung betroffen. Als Folge des ansteigenden Meeresspiegels liegen 40 Prozent der Landfläche darunter. Während der letztjährigen Europameisterschaft begeisterten holländische Fans mit ihrer Eu(ro)phorie und es entwickelte sich eine enge Verbundenheit zwischen unseren Ländern.
Mit dieser Idee könnte Bern anderen Städten als Vorbild dienen. Heisst es also auch bald beim Zürcher VerkehrsVerbund auf T-Shirts: Ich bin auch ein Zug-Ticket?

Dient Bern Zürich als Vorbild?
Firmen wie Adidas, Nike, Timberland, Clarks, Carrefour, Honda, Gucci oder IKEA profitieren von günstigem Leder aus Regionen in Brasilien. Dort wird für extensive Rinderzucht Urwald zerstört. Zu diesem Schluss kommt ein umfassender Report von Greenpeace.
Rund 80 Prozent der abgeholzten Urwaldfläche wird im Amazonasgebiet als Weideland für die Rinderzucht verwendet. Das Fleisch wird vor allem in Südamerika konsumiert. Das Leder hingegen wird nach China, Italien und Vietnam exportiert, wo dieses zu Schuhen für den europäischen Markt verarbeitet wird.
Werde aktiv! Fordere Adidas, Reebok, Nike, Timberland, Clarks und Geox auf, kein Leder aus Amazonaszerstörung zu kaufen.
Für die Bauern im südlichen China ist Reis mehr als nur Lebensmittel – es ist Bestandteil ihrer reichen Kultur. Gentechnisch veränderter Reis bedroht diese Form der Landwirtschaft. Greenpeace Fotograf John Novis hat die Bauern besucht und berichtet in einem eindrücklichen Photo Essay von seinen Begegnungen mit den Bauern der Yunnan-Provinz.
Photo-Essay (mit Ton) abspielen


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