Sonntagmittag, angenehmes Frühlingswetter und auf dem Berner Bundesplatz ein grosses Fest zur Eishockey-WM: Ich zog mit leicht zwiespältigen Gefühlen Richtung Münsterplatz, schielte etwas neidisch rüber zu den x-tausend Francine Jordi Fans und wappnete mich innerlich auf ein paar wenige Anti-Atom-Seelen, die ihren Unmut kundtun wollen.
Aber nichts da! Eine bunte und ansehnliche Menge hat sich zusammengefunden, lauscht den Reden, diskutiert miteinander und wippt zur Musik. Zugegeben, zwar keine Tausende, aber auch alles andere als ein trauriger Haufen. Und es sind beileibe nicht nur die «üblichen Verdächtigen» der Anti-Atom-Szene, sondern auch viele Kinder und Teenager. Vielleicht sind die nur wegen der Hip Hop Crew «Mundartisten» gekommen, aber egal, die Botschaft haben sie sicher gehört und genau darum ging es hier und heute ja auch: Kein Tschernobyl in Mühleberg und keine neuen AKW in der Schweiz.
Auch DODO unterstützt die Forderung «Kein Tschernobyl in Mühleberg» mit dem Murder Tune Reloaded
DODO auf myspace

Das weltweit wichtigste Grundnahrungsmittel ist in Gefahr, und wir brauchen dringend Deine Hilfe.
Unterschreibe die Petition!
Reis ist tägliche Nahrung für die Hälfte der Weltbevölkerung. Er wird auf der ganzen Welt seit mehr als 10’000 Jahren angebaut, mittlerweile in 113 Ländern.
Jetzt hat Bayer, der deutschen Chemie-Riese, eine gentechnisch veränderte Reissorte entwickelt, die unsere Gesundheit, unsere Landwirtschaft und unsere biologische Vielfalt gefährdet.
Die Europäische Union (EU) wird in Kürze entscheiden, ob zum ersten Mal Gentech-Reis in unseren Supermärkten und somit auf europäischen Tellern landet. Aber das wird nicht nur die Europäer treffen. Wenn die EU den Import vom Bayer Gentech-Reis genehmigt, werden bald Landwirte auf der ganzen Welt beginnen, gentechnisch manipulierten Reis anzubauen. Bisher existiert Gentech-Reis nur auf Versuchanbauflächen. Das könnte sich mit der Zulassung des Bayer-Reises ändern. Dieser ist so manipuliert, dass er eine höhere Dosis von dem Pestizid Glufosinat widerstehen kann, das als so gefährlich für Menschen und Umwelt eingestuft wird, das es bald wieder verboten wird in Europa. Es ist nicht überraschend, dass Bayer auch das Pestizid Glufosinat herstellt.
Beim Verhindern von Gentech-Reis geht es nicht nur um die Wahlfreiheit der VerbraucherInnen oder um die Umwelt. Es ist eine Frage der globalen Ernährungssicherheit, der Menschenrechte und des Überlebens schlechthin.
Du kannst der EU sagen, dass sie die Hände vom Bayer Gentech-Reis lassen soll – unterschreib die Petition.
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