Gesuch für neues Atomkraftwerk im Solothurner Niederamt – Jetzt geht’s los!

Wie schon länger zu erwarten reicht der Stromkonzern ATEL heute das Gesuch für einen AKW-Neubau ein. Und natürlich argumentiert sie mit Worthülsen wie «Versorgungssicherheit» ohne an Alternativen zu denken und «Nachhaltigkeit» ohne die Frage der Entsorgung gelöst zu haben. Das Volk hat jedoch das letzte Wort. Engagieren sie sich für eine Zukunft ohne AKWs! Wir werden gemeinsam das Referendum gegen den Neubau von AKWs ergreifen!

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57 Kommentare zu “Gesuch für neues Atomkraftwerk im Solothurner Niederamt – Jetzt geht’s los!”


  1. 1 Stefan

    Ich meine, es ist an der Zeit ein neues KKW zu erstellen. Die erneuerbaren Energien sind ja gut und recht, stehen aber nicht jederzeit zur Verfügung.
    Und wenn Wasserkraftwerke oder Windparks sowie grosse Solaranlagen geplant werden, sind es auch wieder die Umweltschützer und Naturfreaks die diese verhindern werden.
    Ich will Strom zur Verfügung haben und zwar genau soviel wie ich brauche ohne mich einschränken zu müssen.
    Alle die glauben, wir könnten unseren Stromkonsum auf ein solches Minimum einsparen dass keine Grosskraftwerke mehr gebraucht würden, sind gutgläubige Tagträumer.

  2. 2 Simone

    Ich finde es erstaunlich, dass es Leute gibt, die noch an die Geschichte der Stromlücke glauben. Gemäss der Atomlobby wäre ohne AKW Kaiseraugst auch bereits eine Lücke entstanden. Auf diese warten wir immer noch, obwohl unser Energieverbrauch massiv gestiegen ist. Erneuerbare Energieträger sind weltweit auf dem Vormarsch und die Schweiz tut gut daran, endlich aufzuwachen und aufzuholen. Denn da liegt das Zukunftspotential. Und wenn man bedenkt, dass der Neubau eines AKW’s offenbar 18 Jahre dauert und Milliarden verschlingt, dann sind wir mit Photovoltaik und Windkraft schneller und besser und vor allem zukunftsweisender bedient.
    Dazu kommt dass wir bereits heute mit der besten Technik 40% unserers Energiekonsums einsparen können. Da muss man nicht mehr lange Rechnen zum Rausfinden, dass wir keine neuen AKW’s brauchen. Es reicht, wenn wir bei unseren Kaufentscheiden, die beste Technik wählen.
    Und Umweltschützer verhindern grundsätzlich keine Projekte im Bereich erneuerbare Energien. Es sei denn, sie betreffend ein geschütztes Gebiet wie z.B. die Erhöhung der Grimselmauer eine Moorlandschaft von nationaler Bedeutung betrifft. Und den Moorlandschaften hat der Bund im Gesetz besonderen Schutz zugestanden. Dann machen die Umweltverbände von ihrem Recht der Verbandsbeschwerde Gebrauch. Und hoffentlich bleibt das auch so.

  3. 3 Martin

    Mit der Einreichung ihrer Energie-Initiative und diversen Vorstössen im Parlament haben die Grünen Aargau ihre Ideen für die zukünftige Energiepolitik des Kantons Aargau auf der politischen Ebene eingebracht. Sie basiert auf den drei „E“ Energiesparen, Effizienz und erneuerbare Energieträger. Die kontrollierte, kostengünstige Energie-Wende hin zu erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wind und Wasser erfordert ein koordiniertes, planmässiges Vorgehen aller Akteure.

    Das nervöse Vorpreschen der ATEL in Gösgen hat vor allem eines zum Ziel, möglichst schnell vollendete Tatsachen zu schaffen, bevor sich die alternativen Energien auch in der Schweiz durchsetzen werden. Ganz Europa investiert in nachhaltige Technologien wie Wind- und Solarenergie. Jedes Jahr werden zur Zeit in Europa neue Anlagen in Betrieb genommen, welche drei bis fünf AKWs ersetzen. Die enorme Nachfrage vonPhotovotaikanlagen nach der Einführung der kostendeckenden Einspeisevergütung in der Schweiz zeigt, dass auch hier das Potenzial gross ist, wenn die politischen Rahmenbedingungen entsprechend gestaltet werden. Und OC Oerlikon, die frühere Oerlikon Bührle, rechnet damit, dass die Solarenergie bis 2012 zu Marktpreisen produziert werden kann.

    Bei solchen Aussichten erscheint das Planen von neuen AKWs durch halbstaatliche Konglomerate wie die ATEL oder die AXPO völlig sinnlos und führt gar zu Fehlinvestitionen. Die geplanten Reaktoren sollen zwischen 2020 und 2080 produzieren, wenn der Uranbrennstoff kaum mehr verfügbar sein wird und wegen der Klimaerwärmung eine Kühlung der Abwärme durch Flusswasser nahezu verunmöglicht sein wird.

    Nur die alten AKW-Seilschaften und ein undurchdringlicher Filz von Staat und Privatinteressen bei den Stromproduktionsfirmen macht es möglich, das über solche Vorschläge überhaupt diskutiert wird. Im Falle der ATEL mischen verschiedene Westschweizer Kantone, der Kanton Baselland, der Kanton Solothurn, die Städte Mailand, Brescia, Aarau, das Land Baden-Württemberg und der französische Staat mit Dies ist ein ordnungs- und energiepolitisches Chaos, welches dringend entflochten werden muss.

  4. 4 Annemarie

    Nur Pessimisten glauben noch an Atomkraftwerke. Optimisten, die ihren Kindern und Grosskindern eine lebenswerte Zukunft ermöglichen wollen, setzen auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz.
    Annemarie

  5. 5 Yvonne

    Ca. im Mail 2005 gab es Abstimmungen betreffend Atomstrom. Ein Monotorium, ein sofortiger Ausstieg usw. standen zur Auswahl. Dem Volk wurde vorgehalten, dass diese Initiativen alle nicht nötig seien, da sowieso der totale Ausstieg beim Atomstrom geplant sei und es keinesfalls neue Atomkraftwerke mehr geben soll…

    Ja und ungefähr 10 Monate später sprach man bereits wieder von dringender notwendigkeit von neuen Atomkraftwerken.

    Bereits damals fühlte ich mich als Stimmbürger einmal mehr angelogen, oder habe ich das Ganze nur geträumt?

    Wer erinnert sich noch an Tschernobyl und an die Demonstrationen und Aufstände in den 80er Jahren wegen Augst und Graben (der herrliche lange Naturstreifen an der Aare, der jahrelang meterhoch eingehaagt war…)??? Ich war noch ein Kind, aber die Erinnerungen blieben bis heute. Leider vergisst der Mensch viel zu schnell…

    Wieso wird nicht mehr in Solarenergie und die Energieerzeugung mit Abfällen (Kompost und Mist) investiert???

  6. 6 Johannes

    Es wird endlich Zeit, die Illusion auszuträumen, Atomstrom sei die einzige Alternative und CO2-neutral.
    Solange die Entsorgung über 100.000 Jahre nicht garantiert ist und einem Super-Gau nicht zu befürchten haben………
    Deshalb auf die natürlichen Stromlieferanten wie Wind, Sonne und Wasser (in Massen) setzen und mit gutem Gewissen unseren Kindern und Kindeskindern eine gesunde Mutter Erde zu übergeben.

  7. 7 Lukas

    Tschernobyl swiss made…? Absoluter Quatsch…! Die Kernkraftwerkbetreiber behaupten immer wieder, dass in der Schweiz ein Super-GAU absolut ausgeschlossen ist. Dabei wird frech verschwiegen, dass eine mit Tschernobyl vergleichbare nukleare Kernschmelze bei uns in der noch so sicheren Schweiz tatsächlich schon STATTFAND! Es ist Realität! Am 21. Januar 1969 kam es im – zum grossen Glück – unterirdischen Versuchskernkraftwerk in Lucens VD zum Schweizer Tschernobyl! Nur schaffte es die Atomlobby, dass davon die Wenigsten etwas wissen! Bitte veröffentlicht diese Tatsache hier auf der Webpage oder verteilt Lucens-Flier: Wer über zusätzliche Kernkraftwerke abstimmt, sollte mindestens ein klares Bild haben über bereits geschehene Katastrophen, aber auch über den dreckigen Uranabbau, die Folgen der Uranminen in der ehemaligen DDR (Sächsische Schweiz) und über Wahrscheinlichkeit: Immer wieder wird die Sicherheit der Kernenergie mit Wahrscheinlichkeiten und Statistik schön geredet: Man darf bei einem seltenen Ereignis mit katastrophalen Folgen nicht mit Wahrscheinlichkeit rechnen. Dies ist Quatsch, denn die Natur ist nicht normalverteilt: Einmal alle x-tausend Jahre hätte ein Unfall mit Kernschmelze wie Tschernobyl, Lucens oder Three Mile Island stattfinden sollen… Die Realität zeigt uns aber, dass er 3-mal in lächerlichen 30 Jahren stattfand!

    Ich hoffe, die Schweiz ist nicht bereit, ihre Zukunft und ihre ganze Existenz in die Hände der ATEL zu legen…!

  8. 8 Ast1

    Also Ich betrachte die Atomkraft als eine Sackgasse. Es ist überhaupt nicht umweltfreundlich ein solches Risiko einzugehen. Die Sicherheit, das Endlagerproblem die zur neige gehenden Uranvorkommen! TSCHERNOBYL SOLLTE UNS EINE LEHRE SEIN!!!!!

  9. 9 Jonas

    Einfach verrükt, es gibt ja so viele alternative energieen wie sonnen, luft und wasser eneergie, kann man diese Atomkraftwerke nicht mal ausschalten?? Wenn so viel strom verbraucht wird muss mal eben die kosten erhöhen, dann wird man ja auch weniger geld ausgeben fuer Strom und auch weniger benutzten. Man kann nicht alles haben.

    Aber in dieser welt geht es ja fast nicht, die sozusagen Modernen Länder müssen alles haben, und darum beuten sie die >Natur, die Menschenrechte unsw. Aus. wie bei, den Akws wenn nicht bei uns dann eben irgendwo anders, siehe Italien-Frankreich. Das Problem aber bleibt. Wie bei den Fischen, die Meeren werden überfischt nur wei die meisten menschen einfsch manchmal ein Fisch aus denm Supermarkt will, der Billig ist,kann man nicht darauf anchmal verzichten??

  10. 10 Raimund Hächler

    Wir haben bewiesen, dass Erneuerbare Energien und Energieeffizienz die einzig bezahlbaren und zukunftsfähigen Lösungen für eine nachhaltige Energieversorgung sind. Peak Oil ist erreicht, und beispielsweise wird Solarstrom die Grid Parity (Kosten von Solarstrom gleich teuer wie konventioneller Strom) in etwa 2 Jahren erreichen. Nicht bei uns, aber in Nordafrika. Bis 2020 wird weltweit mehr Solarstrom produziert werden als Atomstrom.
    Die Atomlobby ignoriert alle diese Fortschritte. Es ist eine absolute Frechheit, das Rahmengesuch jetzt einzureichen. Wir werden das Gelände besetzen, noch vor der Volksabstimmung.

  11. 11 Dani

    Atomenergie 2x JA

    Also den Bericht in 20 Minuten war ja sehr intressant viel Behaupten aber ohne bessere Forschläge. Atomkraftwerke sind Teuer Ja
    aber Pressentiert doch bitte mal ne Erneuerbare Energie die zum gleichen Preis die Gleiche Leistung Bietet. Und ne das Thema Stromsparen zählt nicht. Wir brauchen jetzt Energie und nicht wen wir keine mehr haben.
    Und zum Thema Atommüll ja den gibts, natülich ist der in den neuen Reaktoren geringer da die Leistungseffizienter sind. Aber warum wir die Ware nicht mehr ins Auslandverkaufen dürfen fragt ihr am besten mal die Inhaber dieses Blogs.
    Also noch nen schönen abend und schön JA für AKWs stimmen.

    mfg
    Dani

  12. 12 Finn

    We buy Max Havelar coffee and bananas.

    Fair trade Uranium costs 10 x that of today.

    Are we willing to pay? Oh no.

  13. 13 Lukas

    @ Dani

    Sollte dann die ehemalige UdSSR ihren Atommüll im geplanten Lager in Benken ZH verbuddeln? Das würde der ATEL sicherlich das nötige Geld für das neue AKW Gösgen II geben!

    Frage: Du bist am würfeln, x-mal hintereinander: Welche Zahlenfolge ist wahrscheinlicher? 6-6-6-6-6-6 ODER 4-1-6-2-5-3? Was ist wahrscheinlicher: Ein AKW-Supergau einmal in 1000 Jahren ODER dass es Krsko am 4. Juni 08 und Mühleberg am 6. August 08 platzt und dann 10’000 Jahre kein Unfall mehr?

  14. 14 Susi

    Hat sich schon mal jemand gedanken darüber gemacht was für Energie und welche Schadstoffe die Herstellung/Entsorgung der Photovoltaik (PV)gebraucht wird?
    Ich bin dafür das in der Schweiz neue Kernkraftwerke erbaut werden.
    Heute genutzte Photovoltaik-Anlagen werden in absehbarer Zeit als Abfall zu entsorgen sein. In diesem Forschungsvorhaben wird sich der Fragestellung gewidmet, welche Verwertungsverfahren angewendet werden können und welche Anforderungen an die Verwertung zu stellen sind. Also ihr “grünen”, löst das Problem eurer Photovoltaik!!

  15. 15 Lukas

    Also bitte, vergleicht doch mal die Probleme! Mit der Entsorgung von Solarzellen steht die Existenz von der ganzen Schweiz auf dem Spiel…?

  16. 16 mooth

    Kernenergie ist die bei weitem umweltschädlichste Energie. Sie produziert Abfälle, die Tausende von Jahren strahlen und Leben unmöglich macht. Alles andere ist besser.

  17. 17 Einer

    Unabhängig davon, daß ich von AKW-Neubauten mal so gar nix halte, ist mir an der Berichterstattung besonders übel eine Überschrift der SZ aufgefallen, “Schweiz plant neues AKW an deutscher Grenze” (o.ä.); Letztendlich ist es völlig wurscht, an wessen Grenze AKW’s gebaut werden, Verseuchung trifft Menschen, nicht Nationen. Würde es die gleiche Empörung geben, wenn die Schweiz das AKW an der italienischen Grenze bauen wollte???

  18. 18 Claire

    Was soll das?! In den Medien heisst es, ein neues AKW sei erforderlich, eine Stromlück im Jahr 2020 absehbar. Der Bau eines neuen AKW aber dauert laut SF1 (Tagesschau) mind. 18 Jahre, 3 Schritte und damit ist noch immer nicht gewähleistet, das der ganze Aufwand sich gelohnt hat, denn sie Souverenität liegt bei unserem schweizer Stimmvolk und darum wird es auch noch zahlreiche Einsprüche geben. Und wo der radioaktive Atommüll gelagert werden soll, wird sowiso verschwiegen. Die AKW-Gesellschaft brüstet sich immer wieder mit der Aussgage, Atomstrom sei frei von CO2 und belast die Umwelt desshalb nicht. Das ist aber nicht so, wie neue Studen belegen, denn die Förderung von Uran ist sehr wohl CO2 belastend.

    “Auch die “neuen” Atomkraftwerke vom Typ EPR sind risikobehaftet und bringen die inakzeptablen Atomrisiken à la Tschernobyl, Forsmark und Krsko
    mit sich. Zudem zeigen sich in Finnland und Frankreich bereits beim Bau des EPRs erste Sicherheitsmängel und massive Kostenüberschreitungen.

    Die Atomenergie kann keine langfristige Versorgungssicherheit bieten. Der Brennstoff Uran ist ein endlicher Rohstoff. Die zu ökonomisch vernünftigen Preisen abbaubaren Uranreserven werden beim heutigen Verbrauchsniveau bis im Jahr 2030 aufgebraucht sein. Woher die ATEL ihr Uran bis ins Jahr 2080 beschaffen will, ist deshalb unklar.” (Zitat der schweizerischen Energiestiftung zum Thema ‘neues Atomkraftwerk’)

    Ich kann mich dieser Meinung nur anschliessen, denn ich gehöre zu der Generation, die die Entscheidungen der Wähler heute tragen muss. Und ich will, dass MEINE Kinder einmal in den Bergen Ski fahren können, das sie nicht in einer von Abgass- und vor allem radioaktiv beschmutzten Welt aufwachsen müssen, weil MEINE Eltern die Gefahr eines neuen Tschernobyls nicht gesehten haben.

  19. 19 Claire

    Ach ja: Und wer Atomgegner als Träumer, Grüne und Wahrscheindlichkeitsverfälscher hinstellt, hat sowiso überhaupt nichts verstanden! nur ein Stichwort: Krsko

    Claire

  20. 20 Stefan

    Der 26. April 1986 muss für die Kernkraftgegner ein Festtag sein, was würden sie nur ins Feld führen, wenn das Unglück in Tschernobyl nicht passiert wäre?
    Der Reaktor von Tschernobyl hat überhaupt nicht mit den bei uns eingesetzten Reaktoren gemeinsam.

  21. 21 Stefan

    Liebe Claire

    Was ist denn in Krsko so schlimmes passiert?

    Ein Auszug aus der NZZ:
    <>

    Wenn irgendwo in einem Kernkraftwerk jemand einen Furz fahren lässt, wird dies gleich zum Weltuntergang hoch gespielt.

  22. 22 Stefan

    Den Auszug aus der NZZ hats gefressen, ich probiere nochmals:

    Das Ereignis in Krsko erreichte nach der internationalen Störfallskala bloss die Stufe null, also die niedrigste Stufe, wie Peter Flury von der schweizerischen Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) erklärt.

  23. 23 Tschoggo

    Nun ja ich selber wohne in Nähe von Gösgen 1 und habe ehrlich gesagt keine Lust auf ein zweites Kernkraftwerk. Das die erneuerbaren Energien die ganze Schweiz nicht mit Strom decken können stimmt nicht.
    Einige Beispiele für eine zukünftige Energieversorgung:
    Erstens muss man die Energieffienz steigern und man muss anfangen Strom zu sparen. Danach müssen endlich die erneuerbaren Energien gefördert werden. Folgendes Szenario:
    Wind, Solarkraft und Wasser decken den Stromverbrauch am Tag. Es gibt Höhepunkte und Tiefpunkte im Stromverbrauch. In diesen Tiefpunkten könnte man aus dem überflüssigen Strom Wasserstoff produzieren, dass wir dann speichern könnten und in der Nacht, wenn Strom gebraucht wird, verbrennen und in Strom umzuwandeln. Und es gibt noch ein grosses Potenzial…
    Wir und die Bauern haben alle ein Problem, nämlich unseren biologischen Abfall. Kompost denn wir produzieren und die Gülle von Bauern könnten wir zu Biogas veredeln und dann ins allgemeine Erdgasnetz einspeisen. Dieses Gas könnte z. B nach Zürich geleitet werden wo ein Erdgaskombikraftwerk steht, dass Wärme und Strom erzeugt.
    Durch diesen vorübergehenden Mix von Erdgas und CO2-neutralen Biogas könnte man auch Spitzenlasten des Energieverbrauchs decken. Ach ja, mit Geothermischekraftwerken könnte man 24 Stunden am Tag Strom erzeugen.
    Fakt ist: Für die nächsten paar Jahre können wir noch nicht auf KKW’s verzichten, doch mit Energieeffizienz, sparen und massiver Förderung der erneuerbaren Energien können wir sie schon bald stillegen.

  24. 24 Aspis

    Solange wir Abfall (Atommüll) unseren Nachfahren hinterlassen, den wir auch noch im Boden oder in Kavernen für viele Jahrzehnte verstecken müssen, bin ich gegen Atomkraftwerke. Das war ich schon immer. Es gibt genug andere Möglichkeiten: Erdwärme, Windkraft, Wasserkraft, Sonne. Das ergibt ein Verhältnis von 4 zu 1.
    Autobahnen, die sich durch alle Landschaften erstrecken sind ja nichts schönes zum Schauen. Dann würde es auch keine Rolle spielen, wenn man dort entlang Sonnenkollektoren aufstellen würde. Die Fachleute wüssten sicher, wie das zu machen wäre.
    Man kann auch die verschiedenen Arten der Stromerzeugung kombinieren, was bei Bauten zum Teil auch gemacht wird.

    LG Aspis Schweiz

  25. 25 Peter Vogelsanger

    Der tiefe Energiepreis (Öl und Elektrizität werden viel billiger verkauft als sie wert sind) zwingt zu keiner nachhaltigen Nutzung der Ressourcen. Erst wenn der Energiepreis durch das Spiel von Angebot und Nachfrage einen echten Marktpreis erreicht hat, wird sich zeigen, ob wir nicht ohne ungefährliche Wind- und Sonnenenergie auskommen. Der Verbrauch wird bei einem “echten” Preis auf einen Viertel oder Drittel des heutigen Niveaus sinken. Dann benötigen wir keine Atomkraft. Natürlich gibt es Leute, die mit neuen AKWs sehr viel verdienen. Doch sollen die auch die Suppe auslöffeln, z.B. durch eine angemessene Risikoversicherung.

  26. 26 Leonardo Curcuruto

    Auch Uran geht zu Ende…
    selbst die grössten Atomfreunde können nicht bestreiten, dass es nur noch ein paar Jahrzehnte so weitergeht wie bisher.

    Kennt jemand eine Quellenangabe, wann dies voraussichtlich eintreffen soll?

  27. 27 Gromit

    Stefan ist so süss. Ich schnüffle: die Lobby ist sein Hobby (oder noch viel eher sein Brötchengeber)… und ohne Tschernobyl gäb’s ja noch LUCENS – ach wie gut dass niemand weiss, dass’s in Lucens ward so heiss!

  28. 28 Tamara

    Das es noch keine grösseren unfälle und vorfälle gegeben hat ist das wirklich erstaunliche! Als ob wasserkraft nicht genügen würde wiso brauchen wir überhaupt so viel Strom?? es lebt sich auch ganz gut ohne allelei extras, früher ging es doch auch gut??!!

  29. 29 Üse Lienhard

    Als Strassenbaupolier bin ich stets auf einer Gratwanderung zwischen Umweltschutz, Service Public und Wachstum (was uns ein unbeschwertes Leben garantiert).
    Meiner Meinung nach, wird das ausnutzen vorhandener Resourcen die Recyclingbar sind nach wie vor zu wenig ausgeschöpft.
    Genauso sehe ich das mit der Atomenergie. Während sich die Technologien für Recyklingbares enorm entwickelt und die Nutzung alternativen Energien stark vervielfältigt, wird der Umweltschutz durch Lobbyismus und Preisdruck( nach mir die Sinntflut) in extremster Form vernachläsigt.
    Also, wer heute noch von neuen Atomkraftwerken als unabdingbar redet ist irgendwie mit Profit an selbigen beteiligt.
    Ich bin überzeugt das wir mit ein bisschen mehr gesundem Menschenverstand, ohne jegliches Bereicherungsverhalten, unseren Lebensstandart ohne weiters halten können, mit Alternativenergien.
    ÜBRIGENS gilt Dies im gesamten Bausektor, wenn Die Preispolitik vermehrt auf Recykling bauen würde.

  30. 30 Roland

    Die schweizer Atomlobby will neue AKW’s bauen – Punkt.
    Die Risiken aber, die will sie nicht tragen (Haftungspflicht). Weshalb wohl?

  31. 31 Jonas

    Dass alle Atomkraftgegner dauernd auf Lucens, Tschernobyl und natürlich Krsko rumreiten müssen um ihre Anti-Atom-Debatte zu emotionalisieren (denn wer will schon ein 2.Tschernobyl) war ja klar. Denn an wirtschaftlich und ökologisch sinnvollen Alternativen fehlt es. Was nur schon die Produktion einer 1qm Fotovoltaik-Zelle an Energie verschlingt ist durch jahrelange effiziente Nutzung derselben kaum mehr aufzuholen, auch die Entsorgung ist nicht unproblematisch.
    Aber mein Ziel ist es nicht die Solarzellen schlechtzureden, denn diese Technologie hat Zukunft, ist leider momentan noch nicht effizient genug.

    Noch was zur Endlagerung von verbrauchten Brennelementen und anderen langlebigen Abfällen: Seit über 10 Jahren bemüht sich die Nagra für ein Konzept, das die Abfälle so endgelagert werden können, dass auch bei umfangreichen tektonischen Verschiebungen keinerlei Gefährdung der in-10′000-Jahren-Bevölkerung besteht.
    Dieses Entsorgungskonzept umfasst auch die radioaktiven Abfälle aus Medizin, Industrie und Forschung, welche einen Viertel der Gesamtmenge ausmachen.
    Die Menge der Schweizer Sonderabfälle (z. B. Filterstaub aus Verbrennungsanlagen, Schwermetallschlamm, Batterien), die über lange Zeiträume sicher gelagert werden muss, ist etwa 40 mal so gross wie die Menge der radioaktiven Abfälle.

  32. 32 Urs

    Aus der kommerziell getriebenen, kurzsichtigen Sicht der weltweiten Stromproduzenten, auch unter dem Druck wenig CO2 zu produzieren, machen neue KKW’s absolut Sinn. Schaut man aber die gesamte Kette an, Verseuchung der Arbeiter bei der Uranförderung, hohe Knappheit des Rohstoffes und dadurch noch schwierigere, unsauberere Fördermethoden, weltweit steigende Nachfrage nach elektrischer Energie, vorallem in Entwicklungsländern (haben wir ausgelöst!), heikle Transporte der ausgebrannten Brennstäbe, unsaubere Aufbereitung, unvorhersehbare Probleme bei der Endlagerung, ist für mich eines klar: Neue KKW’s sollen und dürfen weltweit nicht mehr gebaut werden. Die existierenden sollen solange sie “sicher” sind noch laufen, es muss die verbleibende Zeit aber intensiv genutzt werden um nachhaltige Sparprogramme umzusetzen und die erneuerbaren Energien zu fördern. Da sollte es dann z.B. in der Schweiz keine aufwendigen Bewilligungen für Photovoltanikanlagen mit Netzankopplung mehr geben, sondern es muss einfach klar sein, das wird unterstützt und die eingespeiste Energie wird angemessen vergütet. Also, keine neuen KKW’s und ein geplanter Ausstieg! Für uns, unsere Kinder und das Leben auf diesem Planeten die einzige Möglichkeit.

  33. 33 Beat

    wahrscheinlich gehts um geld?!? also rechnen ich einfach mal gaaaaanz grob.
    um die atommülldeponien zu “betreuen” brauchen wir ca. 100 000 jahre mal ca. 10 mann x 80 000 fr. pro jahr sind 1 000 000 x 800 000 fr. = 800 milliarden franken. dazu kommen noch alle 1000 jahre eine totalrevision der lager ca. 1 000 000 000 = 100 milliarden plus spesen 100 milliarden. rund 1 billion franken also 1000 milliarden.
    der haken an der sache denke ich, dass das so ca. 1250 generationen sind und von denen 1249 generationen nichts mehr zu bestimmen haben ob sie das wollen oder nicht. es muss einfach gezahlt werden und strom gibt dafür schon vielleicht 1248 generationen lang nix mehr. also ich muss schon sagen das muss doch ein 6 jähriger einsehen, dass so was absurd ist. die sicherheit gar nicht mit eingerechnet und dass ich für diesen strom dann auch noch zahlen muss nee. und für eine bilion kann ich jedes schweizerhaus totalsarnieren und die sonnen/wind/wasser/termo usw. kraftwerke bauen das ich strom pinkeln kann. ich bin gegen akw
    gruss beat

  34. 34 Künzli Daniel

    Für mich ist es schlicht und einfach unerklärlich, warum erneut über diese äusserst gefährliche Energiequelle gesprochen wird. Es gibt heute intelligentere Energie, als die Atomenergie. Energie, unter der unsere Kinder, Gross- und Urgrosskinder nicht zu leiden haben.
    Es ist auch an der Zeit, sich über unseren ungezügelten Konsum Gedanken zu machen. Der Zeitpunkt ist gekommen, wo wir einsehen müssen, dass es ohne Sparen von Energie – und auch allen anderen Resourcen – nicht mehr geht.
    Die so genannten Alternativ-Energien müssen nun massiv gepusht werden.
    Ich bin überzeugt, dass sich mit einem vernünftigen Umgang der Resourcen und mit den neuen Energiquellen, ein Leben leben lässt, das uns immer noch sehr viel Konfort bietet.
    Also packen wir es an – und denken wir nicht nur an das grosse Geld, wie es Atel vermutlich tut.
    Daniel

  35. 35 renato

    Wenn das Stromangebot steigt und billiger wird, wird niemand sparen wollen, wird es knapp, fängt man an zu sparen, was niemandem schadet und absolut machbar ist, ohne nennenswerte Einschränkungen. Es gibt genügend Alternativen und Sparpotentiale, die um faktoren billiger sind, als AKWs.

  36. 36 samuel

    Immer soll Kernenergie die Ideale Lösung sein um unser Strom Problem in griff zu bekommen, dabei gibt es noch viele andere energien die der Umwelt nicht schaden und auch nicht eine Gefahr darstellen. Sie sind vieleicht ein bisschen aufwändiger zum betreiben oder sind neu und unerforscht. Dabei werden wir mit solcher energie mehr abrbeitsblätze schaffen und auch ein im der entwicklung der Technik ein sprung nach vorne machen.

    Wir haben aber auch noch möglichkeiten ein Wasserkraftwerk in den Bergen zu machen und grosse Flächen mit Photovoltaik zu bedecken. Die bevölkerung sollte aber auch mehr tun für die Energie. z.B kein Stand Bye, Sparlampen, kein Unnötiger Stromverbrauch, ect.

  37. 37 Niki

    Macht euch Gedanken!!!

    Vorwort:
    Ich lasse mich gerne zum Besseren belehren, sollten meine Angaben resp. Behauptungen ganz aus dem Fenster fallen! Aber lasse ich mich nur belehren, wenn überzeugendere Behauptungen gemacht werden können (Blick und NZZ wie allg. Zeitungseinträge gelten nicht als Überzeugung oder Beweismittel, nein auch nicht die 20 Minuten!!)
    Achtung: Ich kann mich durchaus das eint oder andere mal widersprechen, dies ist aber darauf zurückzuführen, dass ich beide Seiten kritisch betrachte, nicht schlecht oder beschönigend, sondern kritisch => pro und kontra gibt es auf beiden Seiten!!!

    Was heisst CO2 neutral:
    100% neutral ist es dann, wenn das von mir produzierte CO2 in der selben Zeit in der ich es Verbrauche, auch wieder abgebaut werden kann.
    Jetziges Problem: Die Menschen (wir, ich) produzieren mehr CO2 als die Natur (Steinkugel auf der wir leben) abbauen kann!

    Zusammenfassung des bisher geschriebenen:

    Pro-Atom:
    - Energiebedarf kann vorübergehend Grossräumig gedeckt werden (kein Energieloch)
    - Schweizer Wirtschaft wird davon profitieren.
    - kurzfristig die einfachste Lösung
    - Risiko ist sehr klein ( verschiedene Meinungen; siehe meine Meinung im Anhang)
    - ??

    Kontra-Atom:
    - Versorgung mit Uran ist sehr ungewiss und wird mit Sicherheit sehr kostspielig
    - Sicherheit ist nicht Versicherbar: (Was will man denn Versichern, wenn alles Leben zerstört ist. Kauft die Versicherung das Leben zurück?)
    - Risiko sehr Gross (würde ich nicht sagen, siehe meine Meinung im Anhang)
    - Atommüll
    - Bei der Herstellung werden Menschen durch den radioaktiven staub tödlich gefährdet
    - Enormer Energieverbrauch bei der Herstellung von Uran 235
    - Atommüllentsorgung ist nicht lösbar ausser das Abwarten des Verfalldatums von 10′000 Jahre dauer (Wäre nur die Milch aus der Migros so lange halt bar ;-) und einfach in den Boden hinein graben ist keine Lösung!!!
    - kurzfristige Lösung, brauchen tun wir aber eine Mittel- und Langfristige Lösung!!!

    Alternative zu Atom:
    Konzept für Alternativeenergie an Ort und Stelle (Nach meiner Beurteilung für sicher 90% aller Haushalte / Industrie / Gewerbe / Militär in der Schweiz zugänglich)
    1. Sonnenkollektoren kombiniert mit Wärmetauscher / 98% CO2 neutral
    2. Erdwärme / 98% CO2 neutral
    3. Luftwärme / 98% CO2 neutral
    4. Holz (Pellets, Schnitzel) ??% CO2 neutral (Baum wächst = nimmt CO2 auf, Baum wird verbrennt = gibt CO2 ab => 100% CO2 neutral
    5. Solarzellen / ??% CO2 neutral (in Hoffnung, dass die Herstellung und Entsorgung und Lebensdauer bald umweltfreundlicher werden!)

    Landesweite Energieversorgung:
    1. Wasserkraftwerke
    2. Windparke

    Sonnenkollektoren kombiniert mit Wärmetauscher:
    Damit könnte im Jahr, je nach Lage, durchschnittlich ca. 50% der verbrauchten Energie im Haushalt gedeckt werden; Der Energiebedarf für Wärme (Heisswasser beim duschen, Geschirrspüler, Waschmaschine, Heizung, etc.) macht ca. 75% (±15%) des Gesamten Energieverbrauchs im Haushalt aus. Somit wären bereits ungefähr 70% der Wärmeenergieverbrauchs (entsprechen 52% des Gesamtenergieverbrauches) gedeckt. Im Sommer bis zu 95% und im Winter um die 30%. Hier ist es wichtig, mit etwas anderem zu kombinieren!! => z.B. Pellets, Holz, Öl oder Gasheizungen.
    => 52% eingespart!

    Erdwärme:
    Auch hiermit ist es möglich, 30% und mehr der verbrauchten Energie im Haushalt zu decken!
    => 30% eingespart!

    Kombiniert mit beidem sind wir auf gut 80% des Energiebedarfs der Wärmeenergie, die verbleibenden 20%chen decken wir noch mit Pellets, Holz, Öl oder Gas.
    Wird die Schweiz dieses Ziel anstreben, jedes neue oder renovierte Haus, Firma oder sonstige Gebäude damit auszurüsten. So würden wir ca. 20%- 25% Elektrischer Energie einsparen. Dazu kommen noch die Verwendung von Sparlampen, neue Kühlschränke und Waschmaschienen, Kochherde, welche sowieso bis 2025 ausgewechselt zu 70% ausgewechselt sein werden. Ergibt weitere 5% – 8% wegen Modernisierung der Stromfresser.

    Es fehlen uns noch 12% – 15% an elektrischer Energie, welche wir noch durch neue Kraftwerke ersetzen müssen. Es ist ein Aufwand, ein sehr grosser Aufwand. Wenn eine Grosszahl der Schweizer am gleichen Strick zieht, können wir bis spätestens 2030 alle Atomkraftwerke abbauen.

    Solarzellen:
    Soviel ich weis, sind diese nicht viel umweltfreundlicher als das Uran für unsere AKW’s von wegen der Herstellung. Sie haben aber ein grosser Vorteil; es gibt dabei kein radioaktiver Aball.
    Ein weiteres Problem sind die Akkus, die Batterien, welche den gelieferten Strom der Solarzellen für die spätere Verwendung speichert; diese nämlich müssen ca. alle 10 Jahre ausgewechselt werden, heisst soviel wie entsorgt werden, irgendwie, irgendwo, versteckt, wo es niemand weiss ;-) naja, ist das nicht das alte Problem?!?
    Mit den Solarzellen bin ich noch ein wenig skeptisch, aber hier hoffe ich auf eine gewaltige Verbesserung.

    Anhang:

    Meinungsverschiedenheit:
    Sicherheit der Atomkraftwerke: Meine Damen und Herren auf beiden Seiten: Unsere Atomkraftwerke sind wohl schon langsam alt. Die alte Technik von vorgestern, es gibt immer wieder vorfälle (tschernobyl, krsko, etc)! Ja das stimmt ja alles.
    Aber: Die Sicherheitsbestimmungen und Sicherheitsprüfungen, welche unsere Atomkraftwerke bestehen müssen, die Technik von gestern, welche Ausgewechselt werden sobald diese den Sicherheitsbestimmungen und Prüfungen nicht mehr standhalten, Überwachungsgeräte welche 100% (99.9999% hätte den Sicherheitsprüfungen nicht stand gehalten und würde nie eingesetzt werden) also 100% zuverlässig funktionieren, lassen das Argument wegen zu grosser Risiken wegen der Kernschmelzung nicht mehr gelten. Diese ist in der Schweiz unwahrscheinlich.
    z.B. darf genau aus Sicherheitsgründen kein AKW länger als z.B. 40 Jahren betrieben werden, da eben Materialschwäche über diese lange Zeit nicht ausser Betracht gelassen werden kann und wahrscheinlicher wird!

    => Tschernobyl: Total anderes System, wirklich nicht Vergleichbar, ja es war eine Katastrophe und wir haben aber auch daraus gelernt, wie wir mit der Atomspaltung umzugehen haben!
    => Krsko: Nicht die selben Sicherheitsanforderungen wie die schweizer AKW’s, immerhin hat die 2. Sicherung funktioniert, huch!! Wie gesagt, auch nicht die Schweizer.
    => Versuchsreaktor Katastrophe Kernschmelzung in Lucens 1986: Deshalb war diese ja auch tief in einem Bergstollen; Entwichene Gase aus dem Reaktor konnten innerhalb der Kaverne, welche sich innerhalb der Kaverne befindet, eingeschlossen werden. Es bestand nie eine Gefahr für die Aussenwelt. Entsprechend auch kein Tschernobyl.
    Gestalten Sie Ihre eigene Meinung darüber!!

    Fazit:
    Bitte machen Sie sich keine Gedanken über die Sicherheit eines neuen Atomkraftwerkes, denn diese haben wir Schweizer im Griff (trotzdem jede Seine eigene Meinung machen. Ich sehe hier kein wesentliches Problem mit dem man richtig gut Argumentieren kann!!) Argumentieren wir viel besser mit dem ungelösten Entsorgungsproblem, welches definitiv ein Problem ist, mit der energieaufwendigen Herstellung, welche alles andere als CO2 neutral ist und das baldige Verschwinden des Uranvorkommens.
    Es gibt gute und realistische Möglichkeiten, wie wir dem Atomstrom weichen können!!

    Ich selbst bin absoluter Atomstromgegner, weil ich “weis”, dass es auch ohne Atomstrom möglich ist und ich mich stets für die Gesundheit meiner Mitmenschen und der Tierwelt einsetze!

    Ich hoffe nun sehr, das ich ein paar Atomfreunde zum Umdenken gebracht habe und danke für euren Beitrag für eine Schweiz ohne Atom!

  38. 38 Nic

    Die Lösung “Endlager” kann es nicht geben, denn kein ethisch korrekt arbeitender Wissenschaftler kann eine Unbedenklichkeit über 100′000 Jahre sicherstellen.
    Der Homo sapiens sapiens kann nicht wissen wie sich Materialeigenschaften 100′000 Jahren verändern werden, denn es gibt ihn erst seit 60′000 Jahren.
    Wir dürfen unseren Nachkommen kein solch giftiges Erbe überlassen.

  39. 39 Stefan

    Warum werden nicht endlich die Risiken der Atomenergie in den Strompreis eingerechnet, ich bin überzeugt dann schreit keiner mehr nach Atomenergie da sie unbezahlbar wäre.

    Zudem hat unser Alltag und unsere Elektronik noch enormes Optimierungspotenzial. Wenn ich denke wie Gedankenlos viele Ihre Elektrogeräte im Geschäft und Privathaushalt laufen lassen, dies ist nur weil Energie (egal ob Storm oder Benzin) zu billig ist. Darum ist der Ansatz Atomenergie zu verbieten und Alternativenergie und auf Stromsparsamkeit optimierte Geräte und Fahrzeuge zu fördern der einzig richtige.

    Für viele ist wohl Tschernobyl wohl schon wieder zu lange her oder sie waren noch gar nicht auf der Welt. Würde mich mal interessieren wieviel Degeneration der Gene, Krebs etc auf dieses Unglück zurückzuführen ist, nicht nur bei den in nächster Nähe betroffenen, auch bei uns.

    Ich bin nur ein einfacher Bürger, aber eines hab sogar ich begriffen, wenn das Risiko nicht abschätzbar ist muss es vermieden werden. Wir sprechen hier nicht von einem Verlust an der Börse, der evtl. eine Wirtschaft beeinträchtigt, es geht hier um die Gesundheit vieler Millionen Menschen ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen.

  40. 40 Niki

    Nun, wie schon gesagt;
    Mit dem Argument, es sei ein zu grosses Risiko resp. das Risiko könne nicht eingeschätzt werden, kann man den Bau eines neuen AKW’s nicht verhindern!! Die Elektronik, welche dort Eingesetzt wird, hat im Bezug zur Zuverlässigkeit nichts mit unseren Küchengeräten, PC’s oder Stereoanlagen zu tun. Dort herrscht eine ganz andere Welt der Zuverlässigkeit in der Elektronik, welche zu 100% Zuverlässig ist, nicht 99.999%, sondern 100%!
    Dies stellt also kein wirkliches Problem dar, ganz im gegensatz zum Atommüll, welches immer ein ungelöstes Problem sein wird! Und auch ist es alles andere als CO2 neutral und die Versorgung ist auch nicht bis ins Jahr 2080 gesichert!! Dann feiere ich übrigens meinen 95sten Geburi ;-)
    Das sind also die drei wichtigen Punkte: Ungelöstes Müllproblem und weitgehend nicht CO2 neutral und Uranvorkommen frühzeitig erschöpft! Aber von wegen Sicherheit; die könnten von mir aus mein Haus mit Reaktoren umzingeln und ich könnte dabei immer noch in Ruhe einschlafen ;-)

    Aber nichts für ungut, ich kann Euch nicht das Vertrauen zu den Reaktoren geben. Und bin ja sowieso gegen neue AKW’s!!!

  41. 41 Metro

    Ich finde es zwar auch nicht toll, das ein neues AKW gebaut werden soll, andererseits scheint hier vielen auch nicht die Problematik der alternativen Energien bekannt zu sein, nämlich die Verfügbarkeit. Windenergieanlagen kann man nur dort bauen wo es genügend Wind hat, allerdings darf der wiederum nicht zu stark sein. Dummerweise ist die Schweiz ein Binnenland, was die anzahl möglicher Orte für Windräder nicht gerade erhöht.
    Ausserdem glaub ich nicht das jemand son Teil vor dem Haus haben möchte, die machen nämlich nen ziemlichen Krach, also kann man sie nicht in stark besiedeltem Gebiet bauen.
    Dazu dürfen die Windräder in der Schweiz ja das Landschaftsbild nicht verunstallten.(Es wurden schon mit der Begründung Windkraftanlagen verhindert)
    Wenn man all diese Punkte berücksichtigt, gibt es in der Schweiz nicht sehr viele Orte, wo man Windkraftanlagen bauen kann.

    Solaranlagen kann man zwar auf jedes Dach schrauben, aber dummerweise ist die Schweiz nicht berühmt für ihre vielen Sonnentage. Sprich in der Nacht produzieren die Anlagen mal gar keinen Strom und bei schlechtem Wetter ist die Ausbeute noch schlechter als sonst schon. Für die, die es Intressiert, es geht ca. 4 Jahre bis eine Photovoltaikanlage das CO2 eingespart hat, das bei der Herstellung des Siliziums anfällt.

    Erdwärme kann man auch nicht überall gewinnen, hat der Fall in Basel wohl bewiesen.

    Jetzt sollte man noch wissen, dass knapp 70% des Strombedarfs in der Schweiz auf Industrie und Gewerbe entfällt
    Und die Industrie kann nicht mal eben auf besseres Wetter oder günstigen Wind warten damit sie Produzieren kann.
    Man stelle sich mal das gespräch mit nem Kunden vor: “Tut uns leid aber leider können wir ihr Produkt nicht zum vereinbarten Zeitpunkt liefern, es hat einfach zu wenig Wind, aber nach Wetterbericht sollte es nächste Woche gehen!”

    Das heisst man Braucht ein Backup das Hundertprozentig den Strom liefern kann, wenn man ihn braucht.
    Das wäre mit Kombikraftwerken machbar, aber da ja niemand CO2 Produzieren möchte ist das net so ne tolle Idee.
    Tja, so viele andere Möglichkeiten gibts dann nicht mehr mal abgesehen von einem AKW.
    Und da sag ich halt einfach: “Lieber ein modernes AKW, als drei die beinahe auseinanderfallen.”

    Klar ist die Abfallentsorgung ein Problem, allerdings ist ohnehin irgendwann ein Endlager erforderlich, weil die Medizin auch munter radioaktive Abfälle erzeugt, die auch für hunderte Jahre Gelagert werden müssen. Im übrigen sind die medizinischen Abfälle oft gefährlicher als verbrauchte Brennstäbe, da ist nämlich mal abgesehen von paar resten von Uran und Plutonium nicht mehr viel übrig das noch Strahlen kann zudem die gebräuchlichen Isotope davon Alphastrahler sind, welche ungefährlich sind, solange man sie nicht in den Organismus aufnimmt. Ausserdem wird das Zeug sogar für Panzerungen und Munition verwendet.

    Es ist im übrigen auch keien sooo tolle Idee den Strom einfach mal teurer zum machen, Die Wirtschaft würde dadurch erheblich geschwächt werden. da so die Produktionskosten auf jeden Fall steigen würden, und der ohnehin schon teure Produktionsstandort Schweiz würde noch teurer werden. Wenn man den Strom sogar massiv verteuren würde, sehe ich schon ne neue Welle von Arbeitslosen kommen und einige kleinere Betriebe müssten wohl dicht machen, weil sie gegen die Konkurenz aus den umliegenden Ländern keine Chance hätten, mit dem Preis irgendwie mitzuhalten.

  42. 42 Stefan

    Hei Nic, wir haben radioaktiven Abfall und nicht nur von den Kernkraftwerken, du kannst den nicht wegreden.

  43. 43 Karin

    Atomstrom ist definitiv KEINE Lösung – weder für uns, unsere Nachbarn, die Erde noch für unsere Nachkommen. Alternative Energien gibt es zu Genüge und sie wären noch günstiger und entwickelter, wenn die Gelder und Interessen auch dahin fliessen würden.

  44. 44 Marco

    Schnelles Geld, das ist die einzige Erklärung für die Konzerne wie Atel, Axpo und deren Kartell-Lobby…

    Stromlücke? Gääähn, wohl das schlechteste Märchen überhaupt – weltweit wird viel zu viel Strom produziert!!
    Arbeitsplätze? Im Sektor der erneuerbaren Energien winken viiiiiel mehr Arbeitsplätze – vergleiche Deutschland
    CO2-neutral? Waaaas? Wie war das nochmal mit der Uranförderung oder der Brennstab-Aufbereitung?

    Atomstrom ist eine alte Technologie – Das erste Kraftwerk ging 1954 in Russland ans Netz, unzählige zukunftsweisende Alternativen stehen heute Schlange…
    Atomstrom ist ein Sicherheitsrisiko – Schweden, Spanien, Slowenien und es gibt tausend weitere Beispiele. Wie lange noch zum Super-Gau?!
    Atomstrom ist nicht erneuerbar – Uran hat wie Öl und Kohle ein endliches Vorkommen!
    Atomstrom ist ein Umweltrisiko – Uran muss gefördert werden, flussgekühlte Kraftwerke heizen das Flusswasser auf, das Problem mit dem Atommüll ist nicht gelöst und die bereits gelagerten Mengen sind tickende Zeitbomben!
    Atomstrom ist ein Gesundheitsrisiko – Oder wer würde zwei Fässer Atommüll in seinen Keller stellen? Herr Leonardi (CEO Atel)? Herr Lombardini (VR-Präsident Axpo)? Herr Karrer (CEO Axpo)? Wohl kaum…

    GEHT AUF DIE STRASSE!!
    GEGEN ATOM, FÜR UNSERE ZUKUNFT

  45. 45 Bee Wunderlin

    Wie wäre es, wenn wir mal anfangen zu sparen?? Kühlschrank auf 2 stellen, überall Steckerleisten, häufiger Licht aus, jede zweite Strassenlampe aus (müssen die denn die ganze Nacht brennen auch im Dorf?????) etc. etc. Solar muss unbedingt unterstützt werden, in Norddeutschland sieht man fast jedes dritte Dach mit Panels und es sieht klasse aus! Halt nur noch A-Geräte zum Verkauf anbieten. Und muss man wirklich jedes Elektrogerät für Haushalt etc. auch haben??? Ist an der Zeit, dass man mit allem anfängt zu sparen. Die grosse Befriedigung gibt es einem ja doch nicht, wenn 4 TV’s in der Wohnung stehen…..

  46. 46 Andreas

    Schade das die Dummheit der Menschheit schon längst erwiesen ist.
    Also nur ein weiterer Punkt auf der Liste.

  47. 47 Andrea Maria

    Vom Gesuch der Atel halte ich rein gar nichts. Ich hoffe, dass die Schweizer Bevölkerung sich gegen neue Atomkraftwerke einsetzt, und auch alle alten schnell abschaffen wird.
    Das Geld der Atel gehört in erneuerbare Energien. Der Klimawandel reicht mir, ich will nicht auch noch zusätzliche tickende Zeitbomben.

  48. 48 Niki

    @Metro:
    Dein Humor ist nicht schlecht ;-) vonwegen: “leider haben wir im moment kein Wind, aber nächste Woche siehts besser aus!”.
    Der Produktionsanteil der AKW’s in der Schweiz liegt bei 40%, welche wir bis 2025 ersetzen müssen. Wie das geht, siehst du ein Beispiel 4 Kommentare vor deinem!
    Es spricht aber auch niemand davon, das alles nur mit der Sonne gemacht werden muss! (Was aber für Einfamilienhäuser sogar möglich wäre, übers ganze Jahr und in unserer teuren Schweiz!!!) Es gibt auch andere Möglichkeiten, mit denen die Sonnenenergie kombiniert werden muss. Es läuft darauf hinaus, dass alle Gebäuden mit drei oder mehr verschiedenen Varrianten ausgerüstet sein werden, um Energie zu produzieren. z.B. Erdwärme, Sonne (Sonnenkollektoren für Warmwasser und Solarzellen für Strom), Luftwärme!! Zur Unterstützung noch Holz-, Pellet- oder Schnitzelöfen.
    Und würden alle Kerichtverbrennungsanalgen die durch die Verbrennung resultierende Wärmeenergie nicht einfach vernichten, sondern daraus Stromproduzieren, wären wir auch bereits die AKW’s los ;-)
    Es gibt genügend Varianten um die AKW zu ersetzen, wir müssen nur wollen, und hier ist genau unser Problem. Aber irgandwann werden wir sowieso auf diese AKW’s verzichten, warum nicht gleich damit anfangen?
    Wisst ihr was, wir bauen ein AKW, wir haben bis 2080 gesicherten Strom, 2080 ist nun leider das Uran verschwunden, wohin weis man nicht. Wir “müssen” nach anderen Lösungen suchen, wir müssen!! In 2080 (wenn nicht schon früher) MÜSSEN wir nach anderen Quellen suchen. Im Moment können wir, aber bald müssen wir. Warum *piiiiip* können wir es nicht einfach jetzt schon in Angriff nehmen?

    Ist der letzte Abschnitt für jemanden nicht einleuchtend??
    Glaubt immer noch jemand, dass es keine realistischen Möglichkeiten gibt, auf die AKW’s zu verzichten?

  49. 49 peter

    Ich finde es immer wieder lustig wenn geschrieben wird das ein Kraftwerk auf xy% läuft… Dies ist leider nicht möglich! Strom kann leider nicht so einfach gespeichert werden und somit muss genau so viel Strom produziert werden wie benötigt wird, AKWs produzieren Bandenergie und wenn mehr Energie benötigt wird, dann wird eine Wasserturbine dazugeschaltet welche in der rotierenden Reserve läuft!

    Wasser ist leider aber auch nur in begrenzten Mengen als Speicher zur Verfügung! Wie das ganze klappt, kann man nur sehen wenn man in einer Regulierzentrale mal war und begriffen hat wie das genau abläuft, wenn man wo wie viel Wasser durchlassen darf oder muss etc etc.

    Ich wäre dafür das jeder der gegen AKWs ist vom Verbundnetz getrennt wird, so das der seine Energie selber erzeugen muss, dann reicht es für den Resten auch ohne AKWs.

    Es ist auch immer wieder lustig wenn gesprochen wird das man endlich Energie sparen soll und dann gehen und das Telefon über Nacht ausschalten und am nächsten morgen sich einen Toast machen.

    Das schöne ist, das wir nun wirklich ohne AKWs auskommen, seit dem der automatische Lastabwurf bei Unterfrequenz eingeführt wurde, so haben wir ab und wann halt mal für einige Stunden kein Strom.

    Ich lachte immer über die Österreicher die erst ein AKW bauen dann aber nie in betrieb nehmen und als alternative über der Grenze ein AKW finanzieren um den Bedarf trotzdem decken zu können.

    Ebenso finde ich es super wenn immer mehr mit öffentlichen Verkehrsmittel befördert werden (welches ja zum Glück kein Strom verbraucht).

    Wie lange muss das noch gehen bis mal das Gesamtbild angeschaut wird? Müssen wirklich erst hunderte von Menschen erfrieren weil ihre Heizung nicht mehr funktioniert oder doch erst verdursten, weil kein Wasser mehr läuft?

    Auch ich wäre für eine andere Energie als Atomstrom, jedoch gibt es noch keine schlaue Alternativen! Jeder soll sich selber auch etwas an der Nase nehmen was wir der Natur antun! Atomfusion wäre eine alternative die nicht gefährlich ist, jedoch ist mit der Technik frühstens in 30 Jahren zu rechnen.

    Apropos die Energielücken die nicht zu sehen sind, ist wegen weiter aufgefahrenen Atomkraftwerke. Wusstet ihr das bis her mehr Menschen wegen Wasserkraftwerken als wegen Atomkraftwerken gestorben sind?

    Ach ja und wer gegen Atom ist darf sich auch in Notfällen unter keinen Umständen Röntgen lassen!

    Dann noch was für die Niki:
    Sonnenkollektoren für Warmwasser ist das beste was du als Alternativenergie aufgeführt hast. Die meisten Verbrennungsanlagen sind mit Generatoren ausgestattet! Und weil noch mehr daraus gemacht werden will, wird wenn möglich die übrige Wärme für Fernwärme eingesetzt (es gibt einige Orte an denen das nicht gemacht wurde, weil das Volk sich dagegen entschieden hat!), nun geh und Informiere dich erst richtig!

    etc. etc.

    Euer Peter.

  50. 50 Niki

    @Peter
    Das die Fernwärme bereits genutzt wird ist mir sehrwohl bekannt, jedoch erst sehr minim! Es ist noch viel potential vorhanden! In Städten kann die Fernwärme realistisch genutzt werden. Auf dem Land habe ich jedoch mehr an Generatoren gedacht, welche wie ein AKW Strom produziert.
    Nun, es handelt sich dabei wohl um das selbe Volk, welche mehr AKW’s bauen wollen. Und darf ich fragen, was der Grund für die Ablehnung war? Dies würde mich sehr interessieren!

    Sonnenkollektoren ist die beste Alternative, braucht es was besseres??; ähnlich wie Erdwärme. Energie ist einfach vorhanden, ob wir diese nutzen oder nicht. Dazu ist diese Jahr ein Jahr aus und auch noch in 1000 Jahren gesichert, und eigentlich ja gratis, einzig die Anlage, welche bei der Anschaffung kostet!
    Es kann sehr viel Wärmeenergie von der Sonne gewonnen werden, welche es ermöglicht, die Wärmeerzeugung von Brauchwasser durch Strom stark zu reduzieren. (Bis zu 99% möglich, Beispiele dazu gibt es bereits).
    Übrigens, ich bin nicht am öffentlichem Netz angeschlossen ;-)
    Hat aber wohl damit zu tun, das ich mein eigenes Miniwasserkraftwerk habe, was durch aus nicht überall realisierbar ist und auch eher ungewöhnlich ;-)

    Im weiteren: Die SBB hat ihre eigenen Kraftwerke, davon ist keines ein AKW! Auch die Bahn ist sauber!
    Nun, nach Tschernobyl ist das wohl schwer zu glauben! Aber ich bin ja kein Verfächter der Sicherheit in den schweizer AKW’s. Habe ich aber bereits erwähnt!
    Aber die Hauptprobleme sind immer noch nicht gelöst!! Abfälle, Vorkommen!! Löse bitte dieses Problem beim nächsten eintrag!

    Anfechter von AKW’s nicht gleich Anfechter von ärzlichem gebrauch!!! Für gewisse Behandlungen ist das Uran wohl unersetzlich, wo auch Verständnis für dessen Gebrauch vorhanden ist! Unseren Strom jedoch kann anders produziert werden!

    Fusionskraftwerk: Bis jetzt habe ich ebenfalls nur gutes gehört. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass auch hier ein Hacken ist, irgendwo. Aber diese technik hört sich in jedem Fall gut an, stimme ich zu! Leider erst in den Kinderschuhen!

    Übrigens kann Strom sehr gut gespeichert werden, einfach nicht in Form von elektrischer Ladung, sondern in Form von Wasser, welche in die Höhe gepumpt wird. So erreichen wir potentielle Energie, welche durch Wasserkraft ermöglicht wird. Und soviel ich weis, sind es gerade eben nicht die AKW’s, welche diesen Ausgleich produzieren sondern die Wasserkraftwerke, da diese viel flexiebler sind! Achtung: Über Ausgleich und so müsste ich mich genauer erkundigen! Aber ich glaube, dies bei einer Führung in einem E-Kraftwerk so gehört zu haben!

    Auh weh: Wir müssten mal an einen Tisch zusammensitzen, damit wir diese Themen mal durchakkern könnten. :-)

    Gruss

  51. 51 Andy-Sopot

    :-) )

  52. 52 Metro

    Also gleich mal als erstes, in der Medizin wird kein Uran oder Plutonium verwendet, sondern sehr oft Caesium und Strontium. Da die meisten Uran und Plutoniumisotope Alphastrahler sind, und somit die Strahlung nicht durch den Körper durchkommt, würde man gar nichts auf Röntgenbilder usw. erkennen.

    Das mit den Wasserkraftwärken läuft im übrigen so ab. Tags über und vorallem am Mittag wenn sehr viel Strom gebraucht wird, laufen fast alle Anlagen auf voller Leistung und produzieren Strom. Nachts, wenn der Strompreis niedrig ist und auch weniger Strom verbraucht wird, wird das Wasser wieder in den höherliegenden Stausee gepumpt, wodurch man wieder die Potenzielle Energie des Wassers nutzen kann wenn Bedarf besteht.

    Das man Versucht mit Sonnenkollektoren, Fernwärmeanlagen usw. Energie bwz. Strom der sonst verheizt wird einzusparen finde ich auch eine gute Sache.

    Aber das alleine wird einfach nicht reichen. Man kann sicher viele Häuser und Wohnungen über erneuerbare Energie versorgen. Aber gerade bei Sonnenkollektoren spart man vieler Orts überwiegend Öl oder Gas und nicht Strom. den die Anlage selbst braucht auch wieder Strom um zu Funktionieren. Ohne Pumpe läuft sie nämlich nicht.

    Ausserdem sollte man sich etwas mal ganz klar vor augen führen. In den nächsten Jahren wird es einen Trend weg vom Öl geben. Aber keiner will natürlich auf etwas verzichten, sprich die Energie die bisher aus dem Öl gewonnen wurde muss irgendwie Substituirt (ersetzt) werden.
    Das heisst es muss auf eine Energie zurückgegriffen werden, die zur genüge vorhanden, jederzeit verfügbar und überall nutzbar ist sowie gut in andere Energiearten Transformiert werden kann. Tja da fällt mir im moment leider nur eine Energieform ein, Elektrizität.

    Was ich eigentlich damit sagen will ist folgendes. Der Stromverbrauch wird in den nächsten Jahren weiter Steigen, während wohl der Verbrauch an Erdöl sinken wird.

    Ausserdem wird die Verarbeitende Industrie ebenfalls mehr Strom verbrauchen und zwar aus einem ganz einfachen Grund.
    Um Konkurenzfähig zu bleiben braucht man immer wieder neue Anlagen, die schneller Produzieren können. Wenn man jetzt das selbe Produkt in kürzerer Zeit fertigt, hat man eine höhere Leistung. Denn P=E/t
    Jetzt könnte man natürlich sagen da man früher fertig ist mit der Arbeit, man schaltet die Anlage einfach ab. Das wird aber kein normaler Mensch tun, den die Anlage muss sich ja amotisieren.
    Will man also Schneller produzieren braucht man eine höhere Leistung was dann wieder heisst die Anlage wird mehr Strom verbrauchen.

    Das was ich mit dem vorherigen Eintrag eigentlich zeigen wollte ist nur, dass es nicht möglich ist den ganzen Stromverbrauch mit erneuerbaren Energien zu decken. Auf http://www.heise.de/newsticker/Photovoltaik-Boom-sorgt-fuer-mehr-CO2-Emissionen–/meldung/87578 kann man das auch noch in einem kleinen Bericht aus Deutschland nachlesen.

    Neue Kraftwerke wird es auf jeden Fall brauchen, den nur mit Windenergie und den Photovoltaikanlagen erreicht man niemals die geforderte Leistung.

    Ah ja, bis die Fusionsreaktoren soweit sind das man damit Industriel Strom produzieren kann, dürfte es noch mindestens 50 Jahre dauern. nen Haken haben die Dinger an sich nicht, Strahlung wird nur in unmittelbarer umgebung der Reaktion frei. Langlebige radioaktive Stoffe entstehen dabei nicht, sondern das abfallprodukt ist überwiegend ein Heliumisotop und als Rohstoff nimmt man Wasserstoffisotope. (Deuterium und Tritium) Das Problem bei der ganzen Sache ist einfach die enorme Temperatur die dabei entsteht.

    Übrigens die Leute die sagen Atomenergie sei veraltet amüsieren mich echt. Ich behaupte jetzt einfach mal das die meisten von denen keinen Schimmer haben wie das ganze überhaupt Funktioniert und wieso da überhaupt Energie frei wird obwohl es ja diese Technologie offenbar schon solange gibt das eigentlich jeder Wissen müsste wie es geht.
    Und ausserdem bei Flugzeugen sagt niemand das sei ne veraltete Technologie, und Flugzeuge gibts schon über 100 Jahre und damit deutlich länger als AKW’s

    Na ja ist halt einfach meine Meinung dazu, am ende kommt es ohnehin zur Abstimmung. von dem her müssen wir das nicht an nem Tisch ausdiskutieren, aber sonst ne nette Idee.

  53. 53 Metro

    Hmm, das Board hat meinen Kommentar gefressen :-(

    Also zuerst mal, Uran und Plutonium werden in der Medizin nicht eingesetzt. Da sie Alphastrahler sind würde man bei Röntgenbildern usw. gar nichts erkennen. Die Strahlung würde nicht mal durch die Haut kommen. Was allerdings zum Einsatz kommt ist Caesium und ich glaube auch noch Strontium. Die Elemente haben zwar keine sehr hohe Halbwertszeit aber da es Gammastrahler sind, sollte man sich möglichst nicht in die nähe begeben, weshalb gerade dafür ohnehin ein Endlager benötigt wird.

    Bei den Wasserkraftwerken ist das folgendermasen. Die Flusskraftwerke laufen mehr oder werniger rund um die Uhr, einfach nicht immer mit voller Leistung. Wasser hat man da ja sowieso immer.
    Bei den Kraftwerken die über Stauseen gespeisst werden macht man es so das man in Spitzenzeiten die Anlage zuschaltet, Nachts wenn der Strom billig ist und ohnehin weniger verbraucht wird Pumpt man das Wasser wieder Hoch. Der Gewinn für den Stromproduzenten kommt dann eigentlich nur aus den unterschiedlichen Strompreisen zu stande. Wenns Teuer ist Strom Produzieren, wenns billig ist Strom einkaufen um die Pumpen laufen zu lassen.

    So aber zum Thema zurück, das Problem das ich bei der ganzen Sache sehe ist, dass viele Leute wohl am liebsten gar keine Kraftwerke bauen würden.
    Kombikraftwerke Produzieren haufen CO2 und sind daher böse, und Kernkraftwerke pruduzieren Radioaktiven müll und sind daher auch böse.
    Der Witz ist aber, irgendwas von beidem werden wir bauen müssen oder wir kaufen den Strom von den Franzosen ein, der dann von einem AKW stammt das 10 meter hinter der Grenze steht. (So machen es übrigens die deutschen jetzt)
    Der Trend der letzten Jahre geht eindeutig weg vom Öl als Energieträger was ich an sich ne gute Sache finde. Das Problem ist jetzt aber das wir deswegen nicht weniger Energie brauchen. Statt Öl wird einfach nach einem anderen Energieträger verlangt. Und Elektrizität ist da ein fast schon perfekter Ersatz. Also je weniger Öl verbrannt wird desto mehr Strom wird dafür verbraucht. Resultat ist natürlich ein höherer Stromverbrauch.

    Ausserdem muss die Industrie immer mal wieder die Produktionsgeschwindigkeit erhöhen, was vorallem mit Automatisation und schnelleren Produktionsanlagen erreicht wird. Diese schnelleren Anlagen brauchen aber für gewöhnlich auch mehr Strom als die alten und alle Verfahren kann man einfach nicht Energieefizienter machen.
    Ausser es kann mir jemand sagen wie man beispielsweise eine Blechbiegemaschiene mit einem kleineren Stromverbrauch betreiben kann.

    Ich habe an sich nichts gegen alternative Energien. aber den gesamten Strombedarf kann man damit einfach nicht decken.

    Sonnenkollektoren braucht man ja vorallem um das Brauchwasser aufzuheizen. In den meisten Häusern spart man damit aber eher Öl und Gas anstelle von Strom, den was man beim Boiler einspart friesst gleich wieder die Pumpe für die Anlage.

    Erdwärmeanlagen sind aufwendig zu Bauen und ausser auf Island, was ja eine Vulkaninsel ist und die tatsächlich alles damit betreiben, reicht die Leistung solcher Anlagen nicht aus. In Norwegen wurden solche Anlagen im grösseren massstab zu testzwecken gebaut und da reicht die Leistung im Winter und zur mittagszeit nicht aus um das daran angeschlossene 1200 Seelendorf zu versorgen.
    Sobald man nämlich richtig tief Bohren muss geht im Betrieb nachher zuviel Wärme verloren während das Wasser wieder hoch läuft.

    Fernwärme geht auch nur an Orten wo entsprechende Anlagen stehen. und ne Kerichtverbrennungsanlage in jedem Dorf zu bauen ist keine gute Idee, weil die Anlagen erst ab einem gewissen Müllvolumen rentabel werden bzw. für sowas produzieren wir nicht genug Müll.
    Im übrigen jammern viele Betreiber jetzt schon das seit einigen Jahren die Verbrennungsanlagen bei weitem nicht mehr ausgelastet sind, weil immer mehr Recyclet wird.

    Ich will hier wirklich nicht schwarzmalen, aber beim momentanen technischen Stand ist es nicht möglich den gesamten Strombedarf über alternative Energien zu decken.

    Im übrigen, auf die Fusionsenergie dürfen wir wohl mindestens noch 50 Jahre warten. Das ist aber auch der einzige Haken daran, und die Miiliarden investitionen der EU in die Testreaktoren sind durchaus gerechtfertigt, wenn man weiss wieviel Energie man damit produzieren kann ohne gross die Umwelt zu belasten.

    Ach ja die Leute die sagen Atomenergie sei eine veraltete Technologie. Die sollen doch hier mal genau erklären wieso bei der Kernspaltung Energie entsteht, schliesslich müsst ihr euch ja super damit auskennen, wenn ihr schon wisst das sie veraltet ist. Aber ich behaupte jetzt mal das die meisten Leute eigentlich keinen Schimmer von der Materie haben und einfach das Nachplappern was paar Leute im Fernsehen gesagt haben.
    Der Witz ist ja folgendes. Fleugzeuge gibts schon läner als die Kernenergie, aber keiner sagt da die Technologie sei veraltet, obwohl schon tausende Menschen in Flugzeugen gestorben sind, will niemand Flughäfen in der Schweiz verbieten. Wieso den nicht?

  54. 54 Peter Hans

    Immer wieder gibt es Unfälle bei den Riesen-Rotoren, zuletzt in Emden.
    Und auch die geplanten Anlagen im Meer bergen Risiken.

    Mit einem gewaltigen Rauschen donnerte der Koloss in die Tiefe: Das vier Tonnen schwere und 33 Meter lange Rotorblatt knickte um und stürzte aus 67 Meter Höhe ab. Das Unglück geschah am 22. November im Wybelsumer Windpark in Niedersachsen, die Ursache ist noch nicht geklärt. Der letzte Unfall einer Windkraftanlage – kein Einzelfall. Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen bei den Riesenrotoren.
    Im Sommer schlug in eine Windkraftanlage bei Littdorf (Sachsen) der Blitz ein. Ein Rotorblatt explodierte, weitere Anlagen des Windparks an der B 169 wurden schwer beschädigt.

    Offiziell gibt es keine Unfallstatistik. “Ein abgebrochenes Rotorblatt ist eine Ausnahme”, beschwichtigt Jochen Twele (43) vom Bundesverband WindEnergie in Berlin. Das sieht Dieter Krämer (66) vom Bundesverband Landschaftsschutz (BLS), Anlaufstelle von über 600 Bürgerinitiativen gegen Windkraft, ganz anders: “In den letzten zwei Jahren haben wir mindestens 38 Unfälle dokumentiert, davon 26 Flügelabstürze, 6 Blitzeinschläge, 4 Brände, 2 komplette Gondelabstürze.” Sowie 22 Unfälle wegen Vereisung allein im vergangenen Winter. Viktoria Roloff aus Diepholz (Niedersachsen) wäre beim Spaziergang fast von einem armlangen Eisklotz getroffen worden, der von einem Rotor aus 70 Meter Höhe herabfiel. “Ich konnte gerade noch zur Seite springen, sonst hätte er mich am Kopf erwischt. ”

    10.500 Windräder sind bundesweit in Betrieb. Die Branche boomt, denn Windstrom wird subventioniert. Ein lukratives Geschäft, das nach Meinung von Kritikern aber Risiken birgt.

    Risiko 1: der Standort. “Wir fordern einen Sicherheitsabstand von 600 Metern zu allen Verkehrswegen”, sagt Dieter Krämer. Denn Windkraftanlagen stehen nicht nur in der Nähe von Wohngebieten – einen einheitlichen Mindestabstand gibt es nicht -, sondern auch an Autobahnen und Eisenbahngleisen.

    Risiko 2: mangelnde Kontrolle. “Die Gefahr von Unfällen ist groß, weil keine regelmäßigen Kontrollen der Anlagen durch unabhängige Gutachter – etwa durch den TÜV – gesetzlich vorgeschrieben sind”, warnt Krämer. Fundament und Bauwerk der Anlage werden vom Bauamt genehmigt. Ob eine Maschine aufgestellt wird, entscheidet eine Typprüfung. “Sie ist die baurechtliche Zulassung für den Aufbau einer Anlage”, erklärt Jürgen Kröning von der Zertifizierungsstelle Windenergie beim TÜV Nord in Hamburg. Gleichzeitig werden Auflagen zur regelmäßigen Kontrolle gemacht, die in der Baugenehmigung festgeschrieben sein sollten und damit für den Betreiber verbindlich sind. “Leider nehmen nicht alle Baubehörden die Auflagen ernst”, bedauert Kröning. Seine Forderung: “Die regelmäßige Überprüfung sollte in allen Baugenehmigungen festgeschrieben sein. Rotorblätter sollten alle zwei, Maschine, Turm und Bauwerk alle vier Jahre kontrolliert werden.”

    Risiko 3: fehlende Sicherheitsstandards. Die Anlagen haben zwar eine zweijährige Garantie vom Hersteller, aber einen TÜV, der die Sicherheitsstandards regelmäßig überprüft, gibt es nicht. “Wir würden es begrüßen, wenn es endlich eine bundeseinheitliche Regelung gäbe”, meint Windkraftexperte Walter Bracht vom TÜV Nord in Paderborn.

    80 Prozent der für Windkraftanlagen in Deutschland ausgeschriebenen Flächen sind inzwischen verbaut. Deshalb weichen die Betreiber aufs Meer aus. Am 9. November wurde der erste Hochsee-Windkraftpark in der Nordsee genehmigt. Doch auch auf dem Wasser bleiben Risiken: “Die Anlage ist in einem Verkehrstrennungsgebiet geplant, den Verkehrsstraßen der Seeschifffahrt”, kritisiert Ingo Ludwichowski (40) vom Naturschutzbund Schleswig-Holstein “Das ist so, als würde man eine Windkraftanlage auf den Mittelstreifen einer Autobahn setzen.”
    Bei Marlis (54) und Lothar Zilles (55) von der Insel Nordemey krachte im Mai 2000 ein Rotorblatt der 120 Meter entfernen Windkraftanlage in den Garten. “Alles war voll Trümmer, ein Stahlrohr hatte die 36 Zentimeter dicke Hauswand durchschlagen”, erzählt Tochter Silke (30). “Gleich am nächsten Morgen hat der Betreiber die Überreste entfernt, die Anlage wurde kurz darauf abgebaut. So konnte sich kein Gutachter den Schaden ansehen”, meint Lothar Zilles. Per Gerichtsbeschluss erreichten Zilles im August 2000 die Stilllegung der verbliebenen drei Anlagen – die nächste war nur 50 Meter vom Haus entfernt. “Bis heute haben wir keine Entschuldigung und kein Geld bekommen”.

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    Pingback am 23. Jun 2008 um 14:47

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