Ich bin ja gespannt, wie das wird: Vor laufender Kamera mit Schweizer Prominenz ihr ganz persönliches Alltagsverhalten auf seine ökologischen Auswirkungen zu prüfen und mit ihnen darüber zu diskutieren. Wie warm die Wohnung heizen? Sushi essen? Duschen oder baden?
Wie schwierig das selbst die Angefragten einschätzen, zeigt sich darin, dass das Schweizer Fernsehen tatsächlich 120 Prominente anfragen musste, um schliesslich von folgenden fünf eine Zusage zu erhalten:
Bisher wurde den Betroffenen das Recht auf gute Luft verweigert. Dies geschah in erster Linie mit der Begründung, dass nicht bloss die Klagenden, sondern alle Menschen gleichermassen der gesundheitsschädigenden Atemluft ausgesetzt seien. Mit anderen Worten: Weil allen Unrecht angetan wird, soll ich mich als einzelner nicht dagegen wehren dürfen. Die Betroffenen und Greenpeace haben sich entschieden, die Klagen weiterzuziehen. Dabei können sie nur gewinnen: Entweder weil wir juristisch Erfolg haben. Oder – falls nicht – können wir zumindest aufzeigen, wie fahrlässig Politik, Behörden und die Justiz mit Rechten einzelner Menschen umgehen. Inzwischen wird etwa beim Rauchen das Recht auf gute Luft in Innenräumen wahrgenommen. Es gibt jedoch keinen Grund, weswegen diese Logik nicht auch auf die Aussenluft übertragen werden soll.
Heute Morgen sind vier Aktivisten am Londoner Heathrow-Flughafen auf ein Flugzeug geklettert, um gegen den Bau einer dritten Landebahn zu protestieren. Nachdem die Passagiere die Maschine verliessen, stiegen die Greenpeacer auf das Heck und entrollten ein Banner mit der Aufschrift « Climate emergency – no third runway ».
Mit ihrer Aktion wollen die Umweltschützer auf die katastrophalen Konsequenzen der geplanten Erweiterung des Flughafens aufmerksam machen. In Grossbritanien wächst die Menge der Treibhausgasemissionen in keiner anderen Sparte so schnell wie beim Flugverkehr. Mehr dazu bei Greenpeace UK.
Über fscklog bin ich auf dieses Konzept für eine Visualisierung des häuslichen Energieverbrauchs über das iPhone gestossen. Die Leute hinter The Greener Glass gehen davon aus, dass der Energieverbrauch möglichst sichtbar gemacht werden muss, um diesen effektiver senken zu können. Die Stromrechnung oder der Zähler im Keller sind keine guten Indikatoren dafür, wo wieviel Energie vergeudet wird.
Das Konzept für die iPhone Visualisierung sieht vor, dass vor die Geräte, welche überwacht werden sollen Plug-Ends geschaltet werden. Diese werden anschliessend mit dem iPhone synchronisert.
Dank neuester nicht-tödlicher Walforschung haben Wissenschaftler herausgefunden worüber Wale singen. Wenig erstaunlich ist die Liebe das zentrale Thema der Wal-Lieder. Speziell zum Valentinstag präsentiert Mr. Splashy Pants zusammen mit Greenpeace International einen Klassiker unter den Walsongs als E-Card. Anstatt der Liebsten am Valentinstag die immer gleichen Blumen zu schenken, wieso nicht mal Mr. Splashy Pants für ein Ständchen vortragen lassen?
Für diejenigen unter Euch, welche sich noch verlieben möchten, lanciert Greenpeace eine werteorientierte Dating- und Communtiy-Plattform namens Lovepeace.ch. Denn Weltverbesserer lieben besser!
Greenpeace UK hat mit EfficienCity eine virtuelle, energieeffiziente Stadt kreiert. Mit kurzen Texten und Videos werden die Möglichkeiten von erneuerbaren Energien gezeigt und das Potential von Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz erläutert. Sehr schick gemacht. Wer etwas Zeit hat und des Englischen mächtig ist, dem sei ein Besuch der virtuellen Stadt wärmstens empfohlen. Mehr Informationen zu erneuerbaren Energien und was wir im Alltag für ein besseres Klima tun können liefert die Broschüre «So retten wir das Klima».
Im Kassensturz-Beitrag von gestern wird über den Sinn respektive Unsinn von Heizpilzen diskutiert. Diese Heizpilze sind meist gas- oder strombetriebene Heizstrahler, welche Terassen von Strassencafés und Bars beheizen. Dank solchen können die Kunden auch bei eisigen Temperaturen und ohne Jacken in wohliger Wärme draussen sitzen. Gerade in Länder, in welchen das Rauchen in öffentlichen Räumen verboten ist, schiessen diese Heizstrahler wie Pilze aus dem Boden.
Eigentlich eine angenehme Sache, könnte man meinen, wäre da nicht die massive Energieverschwendung und die Belastung des Klimas mit CO2. Zum Vergleich: vier Gas-Heizstrahler stössen gleich viel CO2 aus wie 6 stehende Autos mit laufendem Motor.
Im Forum vom Kassensturz wird schon hitzig über dieses Thema diskutiert. Die Forderung von Greenpeace ist deshalb, Aussenheizungen zu verbieten und stattdessen auf eine Wolldecke oder eine dickere Jacke zurückzugreifen. Dem Klima zuliebe.
Sara Holden blickt zurück auf die diesjährige Expedition ins Südpolarmeer zum Schutz der Wale. Durch den Einsatz der Crew der «Esperanza» konnten über 100 Wale vor den Harpunen der japanischen Walfänger gerettet werden. Eine Chronologie der Ereignisse und weitere Videos findest Du auf greenpeace.ch
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