Monatsarchiv für Januar 2008

Abschaltung von Block 2 im Kernkraftwerk Beznau

Im Kernkraftwerk Beznau wurde heute Donnerstagmorgen, 31. Januar 2008, die Schnellabschaltung von Block 2 ausgelöst, nachdem vorgängig die Stromversorgung von mehreren Instrumenten ausgefallen war. Dabei wurde keine erhöhte Radioaktivität an die Umgebung abgegeben.

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Das Public Eye brandmarkt Areva sowie Glencore

Vor den Toren des Weltwirtschaftsforums haben die Erklärung von Bern und Pro Natura wieder die unverantwortlichsten Konzerne des Jahres gekürt. Mit einem Anti-Oskar für besonders übles Firmenverhalten bestraft werden heuer der französische Atommulti Areva und der Zuger Rohstoffriese Glencore.

Der Nuklearkonzern französische Staatsunternehmen Areva S.A. baut im Norden Nigers unter skandalösen Bedingungen Uran ab. Minenarbeiter werden nicht über Gesundheitsrisiken informiert und Analysen zeigen Kontaminationen von Luft, Wasser und Boden.

Die im Steuerparadies Zug ansässige Rohstoffgruppe Glencore operiert so intransparent wie skrupellos. In Kolumbien verursachen Glencores Kohleminen massive Umweltverschmutzungen und Gesundheitsschäden bei der Bevölkerung.

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«Total» muss für Erika-Katastrophe endlich bezahlen

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Ein historischer Gerichtsentscheid macht von sich reden: Die Schuldigen der «Erika»-Tankerkatastrophe von 1999 werden zur Rechenschaft gezogen. Acht Jahre nach dem Unglück hat das Pariser Strafgericht die Höchststrafe gegen den Ölkonzern Total und drei weitere Hauptangeklagte verhängt:

«Total», das italienische Schiffsregister RINA, der Reeder sowie der Chef der Eignerfirma bekamen Geldstrafen auferlegt und müssen zudem zusammen 192 Millionen Euro Schadenersatz zahlen. Den indischen Kapitän des Schiffes sprachen die Richter dagegen frei. Bei der Havarie im Dezember 1999 gelangten 20′000 Tonnen Öl aus der 25 Jahre alten «Erika» ins Meer. Dadurch wurden in der Bretagne etwa 400 Kilometer Küste verschmutzt, rund 150′000 Seevögel starben.

Umwelt und Ökologie erhielten vor Gericht erstmals einen konkreten Wert. Beziffert wurden nicht nur der der Einkommensverlust der Fischer oder der finanzielle Reinigungsaufwand des Staates.

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«Wir freuen uns mit den VBZ, dass bei Ihrer Arbeit hinten so wenig herauskommt»

Mit diesem Slogan transportiert das Cobra-Tram der Linie 9 seit Dezember etliche Passagiere sicher und sauber durch Zürich. Greenpeace gewann mit diesem Werbespruch einen Wettbewerb, den die VBZ zu ihrem 125-jährigen Jubiläum veranstaltet hatte. Der Siegerpreis: einen Monat Werbefläche.

«Greenpeace Tram» beim VBZ Depot Irchel

Greenpeace dankt der VBZ für die kostenlose Werbung. Selten ist mit einem einzigen Werbespruch so viel herausgekommen.

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Japanische Walfangflotte aufgespürt

Samstagnacht hat die Crew des Greenpeace-Schiffes Esperanza erstmals Kontakt mit der japanischen Walfangflotte im südlichen Polarmeer gehabt. Es gelang ihr sogar, die Walfänger von ihrem Fabrikschiff «Nisshin Maru» zu trennen und vorläufig aus der Walfangzone zu vertreiben. Mehr zur Verfolgung der «Nisshin Maru» auf dem Blog von Regine Frerichs.


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Gib deine Stimme für den Public Eye Pepole’s Award ab

Banner Public Eye Pepole’s Award

Zum vierten mal in Folge werden zeitgleich zum Weltwirtschaftsforum Davos die «Public Eye Awards» verliehen. Neben den «Public Eye Awards» für besonders Menschen und Umwelt verachtendes Konzernverhalten wird dieses Jahr zum ersten Mal ein «People’s Award» vergeben. Wer den «People’s Award» dieses Jahr besonders verdient hat bestimmt Ihr auf publiceye.ch

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Zum vierten mal in Folge werden zeitgleich zum Weltwirtschaftsforum Davos die «Public Eye Awards» verliehen. Neben den «Public Eye Awards» für besonders Menschen und Umwelt verachtendes Konzernverhalten wird dieses Jahr zum ersten Mal ein «People’s Award» vergeben. Wer den «People’s Award» dieses Jahr besonders verdient hat bestimmt Ihr auf publiceye.ch

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Der Gesang der Buckelwale ohne japanische Walfänger

Die Greenpeace-Crew und Wissenschaftler des «Cook Islands Whale Research Institute» treffen auf 50 Buckelwale. Eigentlich die beabsichtigte Fangquote der japanischen Walfänger – doch diese haben für 2008 dem internationalen Druck nachgegeben und verzichten auf den «wissenschaftlichen Fang» der Buckelwale. Aber andere Walarten sollen weiterhin gejagt werden.

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