Monatsarchiv für November 2007

Über das falsche Versprechen, mit Palmöl zu Wohlstand zu kommen.

Heute ging ich mit dem Filmteam per Schlauchboot nach Kuala Cenaku. Dort filmten wir den Markt und führten diverse Interviews mit Marktfahrern und Fischverkäuferinnen durch. Anschliessend durften wir endlich eine kleine Palmölpflanzung besuchen. Wir standen unter Palmblättern und unterhielten uns mit dem Besitzer, Pak Ubai, über seine Palmölplantage. Was mich da am meisten erschreckte, ist, dass er aus finanziellen Gründen sein Reisfeld aufgab und nur noch Ölpalmen anpflanzt. Er lobte den hohen Erlös aus der Pflanzung, beklagte gleichzeitig aber auch, dass er zuwenig verdient, um Kunstdünger und Pestizide kaufen zu können. Es scheint so, als wollten die „Kleinen“ die „Grossen“ nachahmen, nur dass diese Rechnung eben nicht aufgeht.

Der Dorfchef, Pak Mursyid, sagte mir später, dass die Kleinbauern gar nicht auf Kunstdünger angewiesen seien, da der Boden der ehemaligen Reisfelder viel fruchtbarer sei als der Torfboden im Wald. Kuala Cenaku war einst ein Zentrum des Reisanbaus der Provinz Riau. Innerhalb von nur 5 Jahren haben nun die meisten Bauern den Reis gegen Palmöl eingetauscht. Also ein Grundnahrungsmittel gegen eine sogenannte „Cash Crop“, ein Produkt, welches zwar Geld einbringt, dafür aber den Launen des (Welt-)Marktpreises ausgesetzt ist.

Was wir in Kuala Cenaku beobachten, ist ein weltweit verbreitetes Phänomen. Da wird eine Cash Crop gefördert und den Kleinbauern werden falsche Versprechungen gemacht. Anfänglich gute Konditionen machen den Einstieg attraktiv, doch dann, wenn alle bereits nachziehen, verschiebt sich die Marktmacht wieder weg vom Produzenten zu den Käufern und Distributoren. Dann sinkt der Preis und die Kleinbauern können im Preiswettbewerb nicht mehr mithalten und müssen zu Tiefstpreisen verkaufen. An wen dürft ihr dreimal raten: An Grossproduzenten, welche die Möglichkeit haben, zu rationalisieren. Für mich ist das eine vorsätzlich armutsfördernde Politik, weil sie schliesslich Massen von Kleinbauern ihrer Existenzgrundlage beraubt. Noch ist der Anbau dieser Cash Crop finanziell attraktiv und es ist wahnsinnig schwierig, den Leuten verständlich zu machen, dass dies nicht immer so sein wird.

Seit einigen Jahren nehmen die Fischer einen Rückgang ihres Fanges wahrFür die Flussanwohner in dieser Sumpfregion hat der Palmölboom jetzt schon dramatische Folgen: Die Wasserqualität wird durch den Eintrag an Pestiziden massiv verändert und der Wasserhaushalt wird durch die Entwässerung von Torfurwäldern durcheinander gebracht, weil das Wasser der Kanäle übersäuert ist. Ich mit einer Fischer-Familie. Wie viele anderen haben sie Mühe, vom Fischfang zu lebenSeit einigen Jahren nehmen die Fischer einen Rückgang ihres Fanges wahr. Viele können nicht mehr vom Fischfang leben und müssen sich als Lohn- oder Kontraktarbeiter bei den grossen Firmen verdingen.

Damit die Menschen vor Ort etwas an ihrem Schicksal ändern können, müssten sie zuerst einmal die Zusammenhänge verstehen. Das ist eine Bildungs- und Informationsaufgabe, die unbedingt wahrgenommen werden sollte. Ich meine, wir
sollten clevere Persönlichkeiten wie Pak Mursyid bei ihrer Arbeit unterstützen, damit sie mit der Bevölkerung zusammen nachhaltige Alternativen zum Palmöl und zum industriellen Produktionsmuster entwickeln können.

Mit dem Schweizer Filmteam besuchte ich noch die Dämme, die Greenpeace vor zwei Wochen baute, um die Entwässerung und Trockenlegung der Torfwälder zu stoppen.
(Bild von Holztransport per Floss)(Bild von mir auf dem Damm)Mein letzter Tag endete mit einem Durian-Festessen. Durian ist eine Frucht, welche die Indonesier heiss lieben – ich weiss eigentlich nicht wieso, denn sie hat wenig Geschmack und ausserdem nennen wir sie nicht umsonst „Stinkfrucht“… Naja, man muss ja nicht immer alles verstehen, oder? (Bild vom
Durian-Fest)

Damit endet meine Zeit im Forest Defenders Camp. Ich bleibe aber weitere
6 Wochen in Indonesien für das Youth Support Center. Wer meine Abenteuer weiter
mitverfolgen möchte, kann das hier weiterhin tun.

Herzliche Grüsse aus Indonesien, Christian

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Wellness im Dschungel – ein neues Greenpeace-Angebot?

Heute, liebe LeserInnen, möchte ich Euch zeigen, wie anregend der Aufenthalt im Camp ist, trotz unfreiwilliger Blutspenden für die Mücken und der Bedrohung durch Schlägertrupps. Yoga am MorgenDas Yoga am Morgen ist wirklich eine super Idee, um den Tag mit guten Gedanken zu beginnen. Das tropische Klima äussert sich hier manchmal in Gewitterstürmen, einen habe ich erlebt. Wirklich herrlich, eine gute Gelegenheit, Kopfmassage von Hapsoro und mir fuer Ariefmal mit sauberem Wasser zu duschen, und es ist sogar in grösseren Mengen vorhanden, Luxus! Kali, der 12armige Regendrache(unsere Dusche gibt sonst nicht so viel her) Ja, was haltet ihr von unseren Synchrontänzen im Regen?

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Die Palmoelindustrie treibt die Menschen ins Elend

Am Dienstagabend kamen Janos und Christoph, zwei junge Dokumentarfilmer aus Basel, im Camp an. Sie machen einen Film über die Palmölindustrie und ihre Auswirkungen – lokal bis global – auf Mensch und Natur. So ging es gleich gestern nochmals zur Forest Wall, diesmal mit den beiden Schweizern, zwei Fotografen von Getty Images, zwei Journalisten vom indonesischen Kabelfernsehen und den beiden Greenpeace-Bildleuten (Oka für Foto und Doro für Film) – also eine geballte Ladung Bildjäger.

Tausende von Bildern wurden geschossen, welche die Zerstörungen der Duta Palma veranschaulichen. Angestellte, die zufälligerweise unseren Weg kreuzten, wurden mit Blitzgewitter begegnet. Ich wurde von den Baslern für ihren Dokumentarfilm eingespannt. Ich redete über meine Motive und zeigte kräftig Empörung, was ich durchaus gerne gemacht habe.

Vor dem Entwaesserungskanal Vor dem Forest Wall  Yusup und ich beim Kriegstanz




Die fünf Kilometer durch die Palmölplantage, die wir zurücklegen müssen, um in den Wald zu gelangen, sind extrem deprimierend. Der Höhepunkt des Tages sind denn auch die paar Schritte, die wir im intakten Waldstück machen können. Nik und ich wuehlen in der Torferde des WaldesSo führte ich die kleine Truppe in den Wald, liess sie den Geruch vom frischen Holz an den Baumstrünken einatmen, die Rinde berühren, die Hand in die Torferde tauchen, die Epiphyten an den glatten Bäumen, die Riesenfarnen bestaunen.

Weiter Waldeinwärts steht der Weg zum Holzfällercamp im starken Kontrast dazu: Es ist ein Hindernisslauf über gefällte Baumstämme, Geäst, über Pfützen in den Traktorspuren. Das Camp selber ist bloss eine mit Planen überdachte Hütte, die mit einem Holzpodest für die Schlafmatten der Arbeiter versehen ist. Es wohnen zehn Leute hier, alles Männer der gleichen Familie, aus Kuala Cenaku. Früher waren sie Fischer, sie mussten aber ihren Job aufgeben, weil es immer weniger Fisch gab. Wie sich herausstellt, wissen sie nicht, dass dies mit dem intensiven Kunstdünger und Pestizid-Einsatz auf den Palmölplantagen zu tun hat. Nun arbeiten sie auf Kontraktbasis für dieselbe Firma, die mit ihrem rücksichtslosen Vorgehen ihre bisherige Lebens- und Erwerbsgrundlage zerstört hat, und führen das Zerstörungswerk fort. Mit dem Unterschied, dass sie früher selbständig waren und bis zu 10 mal mehr am Tag verdienten als jetzt. Heute mühen sie sich für 25 bis 30 % des gesetzlichen Minimallohnes in Indonesien ab. Ein massiver sozialer Abstieg also und eine beträchtliche Verschlechterung der Lebensbedingungen für diese Menschen.

Pak Mursyid, die Basler Dokumentarfilmer Janos und Christoph und ich, der einaeugige PiratWenn wir am Abend kurz vor dem Forest Defenders Camp das Entwässerungskanal überqueren, pflaume ich einen meiner Holzstöcke mit einer äusserst ungeschickten Bewegung in mein rechtes Auge rein. Deshalb war ich gestern Abend und heute den ganzen Tag kaum einsatzfähig und lief wie ein einäugiger Pirat herum.

Wenn ich heute drei Wünsche fuer Gutmenschen (nach Weltwoche-Definition) äussern darf:

  1. Bitte kauft nichts mehr, das Palmöl enthalten könnte, also immer bio und fairtrade, ok?
  2. Und um Himmelswillen tankt nicht mit Biodiesel, sondern kauft lieber ein Energiesparauto mit Hybridtechnologie – wenn schon, denn schon!
  3. Schreibt der EU-Kommission und anderen, die glauben, Biodiesel sei DIE Lösung, dass das grösstenteils Bullshit ist, eine völlig unausgegorene, unreife Idee für Geschäftemacher, aber sicherlich keine Lösung für das Energie- und das Klimaproblem!
  4. Kauft keine Weltwoche mehr. Die ist nichts fuer Gutmenschen.

 Mit herzlichem Gruss, Christian

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Dort wo vorher Wald war, sieht es jetzt aus wie auf einem Schlachtfeld

Heute inspizierten wir in einem Fünfer-Team den «Forest Wall», das ist der Waldrand jenseits der Palmölplantagen, etwa 5 km von unserem Camp entfernt. Christian sitzt auf dem BaumstrunkUm dort hinzugelangen müssen wir zuerst ein Entwässerungskanal überqueren, am Sicherheitsposten der Palmölfirma vorbeigehen, 5 Kilometer durch eine trostlose Landschaft, die an Schlachtfeldern des ersten Weltkriegs erinnert: durchwühlte Erde, Baumstrünke, verkohlte Reste von Vegetation, Wassergräben, Sandsäcke, planierte Dreckstrassen. Ok, keine Leichen, keine Aasgeier, kein Fahrzeugwracks. Dafür aber dergleichen auf Dutzenden von Kilometern.

Der gerissene Greenpeace-Banner flattert im WindDer Waldrand verschiebt sich immer weiter einwärts. Selbst in den 6 Wochen, seitdem es das Forest Defender Camp gibt, sind die Veränderungen, bzw. die Zerstörungen sichtbar. Der Banner, den wir Mitte Oktober über einer Forststrasse aufhängten, war auf einer Seite aus der Verankerung zwischen den Bäumen gerissen und flatterte im Wind. Eine genauere Untersuchung bestätigte den Verdacht, dass da Menschenhände mitgeholfen haben.

Der Wald ist wie ein Apfelstrudel in Vierecke von Entwässerungskanälen zerschnitten, die den Grundwasserspiegel senken und den Bäumen das Wasser entziehen, damit sie verdursten. Christian läuft entlang der Entwässerungskanäle, die den Wald wir ein Apfelstrudel zerschneidenSind die Kanäle in den Wald erstmals gebaggert und die Strassen planiert, kommen die Holzfällertrupps und «ernten» nacheinenander die wertvollen Hölzer in jedem Waldviereck (es sind nur ein paar pro Hektar). Die restlichen vertrockneten Bäume werden dann angezündet. Danach kommt der Traktor oder der Bagger zum Einsatz und versorgt das verkohlte Baummaterial so unter der Erde, dass die Palmen gepflanzt werden können.

Christian inspiziert einen verkohlten BaumstrunkWir gingen in eine der Units, wo die Holzfäller aktiv sind. Doch sie sahen uns und stoppten ihre Arbeit. Sie wissen genau, dass das, was sie machen, illegal ist. So konnten wir uns zumindest die Spuren ihres Wirkens, die Schneisen und die Reste der Urwaldriesen, anschauen.

Es ist nur noch ein kleines Stück intakten Waldes übrig Christian im kleinen, noch intakten Stück Wald, das übrig bleibt und in wenigen Tagen schon zerstört wird

Es war nur noch ein kleines Stück intakten Waldes übrig. Leider wird auch das in wenigen Tagen zerstört sein.


Zum Schluss noch eine Notiz zum gestrigen Besuch der Distriktregierung: Der Vertreter Rizal Purmono hat heute ein Interview im Radio gegeben und dabei die Präsenz von Greenpeace als sehr hilfreich für die Region eingestuft, die Forderungen des Dorfes Kuala Cenaku als berechtigt und die Palmölplantagen der Duta Palma als illegal bezeichnet. Echte Einsicht oder opportunistisches Geschwätz? Wir werden sehen.

Selamat pagi, termana saya, anak perembuan saya,

Christian

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Wenn selbst der Dorfchef die Nerven verliert. Über den Besuch des Geheimdienstes im Camp

Heute ist Hapsoro, der indonesische Waldkampaigner ins Camp gekommen. Nach der morgendlichen Yoga-Session, an der fast alle teilnehmen, ergreife ich die Chance, mit Hapsoro über seine Arbeit und sein Leben zu reden. Doch darüber mehr in einem speziellen Blog…

Denn kaum setze ich mich hin, um diese Zeilen zu schreiben, kommt schon Bewegung ins Camp. Der Besuch der Regionalbehörde (Bupati, Bezirksebene) war schon lange angekündigt, nun ist der Vertreter des Bupati, Rizal Purmono, im Camp eingetroffen. Er wird von sechs weiteren Ressortchefs, der Polizei und verschiedenen Dorfchefs der Umgebung begleitet. Dazu haben sich noch der Ältestenrat und ein Einwohnerausschuss von unserer gastgebenden Gemeinde Kuala Cenaku eingefunden. ‘Wenn selbst der Dorfchef die Nerven verliert. Über den Besuch des Geheimdienstes im Camp’ weiterlesen

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Fast nichts passiert im Urwaldcamp heute – Gottseidank!

Mein zweiter Tag im Camp. Gestern Nachmittag hörten wir von unseren Leuten in Rengat, dass ein Boot mit Demo-Leuten der Organisation Bandab, die uns schon in Rengat bedroht haben, auf dem Weg ins Camp ist. Diese Info brachte sofort alle auf Trab. Wieviele sind es wohl? Was führen sie im Schilde? Adrian, unser australischer Techniker, räumte das ganze technische Material weg, ich liess meinen weniger wertvollen Laptop im Büro stehen, mit einigen Kabeln garniert. Wenn Bandab mit der Absicht kommen sollte, Schaden anzurichten, dann sollen sie ihr Vergnügen haben und wir unsere Fotos und Videoaufzeichnungen… ‘Fast nichts passiert im Urwaldcamp heute – Gottseidank!’ weiterlesen

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Endlich im Torfwald von Sumatra!

Greenpeace F… you! Gerade waehlerisch sind sie nicht in ihrer Wortwahl, unsere Gegenpartei.Greenpeace F… you! Unsere Gegenpartei scheint besonders wortgewandt

Hallo Leute!

Endlich bin ich im Forest Defender Camp in Riau angekommen. Während die Rainbow Warrior gerade ein Palmöltanker im Hafen von Dumai blockiert und Krisensitzungen in der Regierung auslöst, harren im Torfwald von Riau ein Dutzend Aktivisten im Camp am Rande einer Palmölkonzession aus. Die Situation ist offensichtlich angespannt: Am Montag hat die Gegenpartei eine Demo beim Greenpeace-Haus in Rengat, dem Distrikthauptort, organisiert. Die Demonstranten haben das Greenpeace-Haus mit selbstgemalten Plakaten verziert, die allerdings Greenpeace nicht wohlgesonnene Sprüche trugen.

‘Endlich im Torfwald von Sumatra!’ weiterlesen

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FDC Satellite Station mit Superkonzert und Kerzenaktion abgeschlossen

Jetzt ist die Satellite Station fertig, alles ist abgebaut, wir sind ebenfalls völlig fertig, aber happy.

SchuelerInnen unterschreiben die Petition Polizei gibt Unterschrift zu Moratoriumspetition

Wir hatten 5000 BesucherInnen, sammelten 3000 neue Unterschriften für die Moratoriumspetition und erfassten 1500 neue Email- und Telefonkontakte für die Petitionsübergabe. Es meldeten sich 50 neue Freiwillige bei uns, es wurden 200 SMS an den Präsidenten geschickt und ein Programm mit etwa 15 Schulen kam zustande.

PrimarschuelerInnen erhalten den FDCSS-Pin Ein Schulklasse posiert vor dem Eingang zur FDCSS

Etwa 30 VIPs engagierten sich und traten auf, ausserdem arbeiteten 30 Freiwillige sehr hart am Erfolg der Eröffnungszeremonie. Am Sonntag zählten wir etwa 2000 BesucherInnen, weil diverse wirklich gute Bands wie Mocca und Boomerang spielten – Wenn das kein beachtliches Resultat ist!

Stars singen fuer Greenpeace Saenger beim FotoshootingDie Indonesier tanzten sich die Füsse wund, die Stimmung war super. Der krönende Abschluss war unsere Kerzenaktion, bei der ein SOS mit Kerzen geformt wurde, dahinter der Banner, welcher Massnahmen zum Schutz des indonesischen Waldes forderte.

SOS Kerzenaktion in Monas 1000 Menschen wohnten der Aktion bei. Ein Gebet und Ansprachen von Emmy Hafild, der Geschäftsführerin von Greenpeace Southeastasia, sowie von Roy, Bandleader von Boomerang, sorgten dafür, dass unsere Message beim Publikum ankam.

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Unsere FDC Satellite Station ist Work in Progress

Silverstar im Exhibition-EingangUnser Event in Monas nahm immer wieder neue Formen an: einmal ähnelte er einem Openair mit politischen Ambitionen, ein andermal glich er eher einer Wanderausstellung – etwa so wie der WWF-Bus, der seit 20 Jahren durch die Schweiz tingelt.

Marcel, Buddhist, Vegetarier und erfolgreicher Soulsaenger, betoert die MassenEs ist eine Herausforderung, ein für die Openair-BesucherInnen politisch anspruchsvolles und gleichzeitig kulturell attraktives Programm zu gestalten. Es war uns wichtig, die Musik-Fans auch für unsere Wanderausstellung zu begeistern. So kamen sie nicht nur in den Genuss von Konzerten, sondern konnten auch im Rahmen der Ausstellung ihre Unterschrift für ein Moratorium abgeben, eine sms an den Präsidenten schicken und interaktive Games spielen.

Fingerabdruck fuer den Indonesischen Urwald Das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden war ein Auftrag, der mich als Youth Support Center Coach stark beschäftigte. Für mich war die Satellite Station auch nach dem Aufbau der physischen Struktur immer noch Work in Progress.
SMS an den Praesidenten Waldrettungs-Dart

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FDC Satellite Station im Dauerregen eröffnet

Das neue Ausstellungsgebaeude mit Bambus-EingangNach dem hektischen Start unseres Stadtcamps im Monas-Park in Jakarta ist in den letzten 10 Tagen nicht wirklich Ruhe eingekehrt. Nachdem unser Ausstellungsgebäude aus Bambus durch die Sicherheitskräfte zerstört worden war, haben wir innerhalb von 36 Stunden ein Zelt mit Bambus-Eingang erstellt und die Ausstellung dort eingerichtet.

Bustar fuehrt durch die Ausstellung in der Satellite Station in Jakarta.So waren wenigstens die Ausstellung und die Konzertbühne für die Eröffnungszeremonie und die Pressekonferenz bereit. Das Programm mit Prominenz aus Fernsehen und Musikszene Indonesiens war sehr interessant, obwohl Petrus uns gleich zu Beginn der Pressekonferenz Gewitter und Regen bescherte.

Bustar gibt ein Interview bei der Eroeffnung der Satellite Station in JakartaUnter dem Dach des heimeligen Bambuseingangs fanden Jam-Sessions und Talkshows mit ganz grossen Stars statt: Wilmar Wiltolar, Olga, Five to Ten, Marcel – schon mal von denen gehört? Nun, ich auch nicht. Aber meine indonesischen Kollegen waren völlig aus dem Häuschen.

Die indonesische Fernsehmoderatorin Olga, der Ex-Praesidentensprecher Wilmar Wiltolar und eine ebenso beruehmte Filmschauspielerin Die Gruppe “5 to 10″




Marcel unterschreibt die PetitionBeeindruckend war für mich, wie viele Stars sich bereit erklärten, die Greenpeace-Kampagne für die Rettung der indonesischen Urwälder zu unterstützen. Ich fände es schön, wenn sich mehr Prominente in der Schweiz fürs Klima einsetzen und mit Greenpeace gemeinsame Sache machen würden.

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